Future Wars

Computerspiel aus dem Jahr 1989 From Wikipedia, the free encyclopedia

Future Wars ist ein Point-and-Click-Adventure des Softwareherstellers Delphine Software International. Es erschien 1989 für Commodore Amiga und den Atari ST. In Europa erschien es unter dem Titel Future Wars: Time Travellers, in Nordamerika als Future Wars: Adventures in Time. Es stellte die erste Zusammenarbeit von Programmierer Paul Cuisset mit dem Zeichner Éric Chahi dar.

Schnelle Fakten Originaltitel, Entwickler ...
Future Wars: Time Travellers
Originaltitel Les Voyageurs du Temps
Entwickler Delphine Software International
Publisher U.S. Gold
Komponist Jean Baudlot
Veröffentlichung 1989
Plattform Amiga, Atari ST
Spiel-Engine Cinematiqué
Genre Point-and-Click-Adventure
Spielmodus Einzelspieler
Steuerung Maus
Medium 2 Disketten
Sprache deutsch
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Handlung

Der Spieler beginnt als Fensterputzer an einem Hochhaus. Durch Zufall entdeckt er eine Zeitmaschine und reist ins 43. Jahrhundert. Die Menschen befinden sich dort in Konflikt mit Außerirdischen. Diese können den Schutzschild des Planeten nicht durchdringen und sabotieren daher Schlüsselereignisse auf der Erde.[1]

Technik

Delphine setzte auf eine im Vergleich zu zeitgleich erscheinenden Adventures stark vereinfachte Steuerung. Der Bildschirm war mit der Hintergrundgrafik voll ausgefüllt. Die Steuerung des Charakters erfolgte mit der Maus. Durch Drücken der rechten Maustaste konnte ein Menü aufgerufen werden, mit dem die Aktionsverben untersuchen, nimm, benutze, bediene und spreche ausgewählt werden konnten.[1]

Rezeption

Weitere Informationen Wertungsspiegel, Publikation ...
Wertungsspiegel
PublikationWertung
AmigaAtari STDOS
ASM11/12 bzw. 7/12[2]10/12[3]
Amiga Joker79 %[1] bzw. 71 %[4]70 %[4]71 %[4]
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Amiga Joker lobte die hochwertigen und teilweise animierten Grafiken sowie die realistische Geräuschkulisse. Der Schwierigkeitsgrad sei erhöht, aber nie unfair. Die Steuerung angenehm einfach.[1] Für die Autoren des Aktuellen Software Marktes zeigten sich jedoch auch Schwächen: von den 6 Verben wurden im Spiel nur 4 wesentlich benutzt. Teils war die Spielfigur auf Landkarten schwer zu erkennen. Die Geschicklichkeit erforderlichen Quick-Time-Events wurden als genrefremd abgewertet.[2] Die Konvertierung auf Atari ST wurde als gelungen bezeichnet.[3]

Einzelnachweise

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