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Fußball-Verbandsliga Württemberg (Frauen)

Fußball-Liga der Frauen in Baden-Württemberg in Deutschland From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Fußball-Verbandsliga Württemberg der Frauen ist seit 1977 die höchste Spielklasse im Frauenfußball des Württembergischen Fußballverbandes. Sie ist aktuell die fünfthöchste Spielklasse im Ligasystem des deutschen Frauenfußballs.

Schnelle Fakten Frauen Verbandsliga Württemberg ...
Frauen Verbandsliga Württemberg
Logo des WFVVorlage:InfoboxFußballwettbwerb/Wartung/Logoformat
VerbandWürttembergischer Fußballverband
Erstaustragung1977
Hierarchie5. Liga
Mannschaften12
Aktueller MeisterSV Alberweiler (2. Titel)
RekordsiegerVfL Schorndorf (9 Titel)
RegionLage des Württembergischen FußballverbandsVorlage:InfoboxFußballwettbwerb/Wartung/Kartenformat
↓ Landesliga Württemberg (2 Staffeln)
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Geschichte

Von 1972 bis 1977 wurde die Württembergische Meisterschaft im Frauenfußball in einer Endrunde ermittelt. Die besten Mannschaften der regionalen Bezirke traten gegeneinander an, um den Meister zu bestimmen. Dies geschah durch eine Serie von K.-o.-Spielen, ähnlich dem Prinzip der Deutschen Meisterschaft, die ebenfalls in K.-o.-Runden ausgespielt wurde. In diesen Runden spielten die Teams Hin- und Rückspiele, um den Sieger zu ermitteln. Der Sieger nahm als Württembergische Meister an der Endrunde der deutschen Meisterschaft teil.

Die Einführung der Verbandsliga markierte den Beginn einer systematischeren und einheitlicheren Organisation des Frauenfußballs in Württemberg. Die Notwendigkeit einer solchen Liga ergab sich aus der wachsenden Popularität und dem Interesse am Frauenfußball, was schließlich 1977 zur Gründung der Verbandsliga als höchster Spielklasse im württembergischen Frauenfußball führte. Bis 1991/92 wurde in zwei Staffeln (Staffel I und II) gespielt. Bis 1990 nahm der Meister nach dem Ende der Saison als Württembergische Vertreter an der Endrunde der deutschen Meisterschaft teil. Die Liga war somit faktisch zunächst die höchste Spielklasse des Frauenfußballs in Deutschland. Mit Einführung der Frauen-Bundesliga 1990/91 spielte der Württembergische Meister in Aufstiegsspielen um den Aufstieg in die Bundesliga. Die Verbandsliga wurde damit die zweithöchste Spielklasse. Ab 1995/96 wurde die Verbandsliga durch Einführung der Oberliga drittklassig. Ab Saison 2000/01 wurde die Regionalliga zwischen Bundesliga und Oberliga eingeführt und die Verbandsliga wurde viertklassig. Seit Einführung der 2. Bundesliga in der Saison 2004/05 ist die Verbandsliga fünftklassig.[1]

Württembergische Meister seit 1973

Weitere Informationen Saison, Württembergischer Meister ...
Saison Württembergischer Meister Ergebnis des Württembergischen Meisters
bei der Deutschen Meisterschaft
bzw. Bundesliga-Aufstiegsrunde
Durch Meisterschaftsrunde ermittelter Sieger
1973/74TSV Grötzingen Vorrunde
1974/75VfL Schorndorf Vorrunde
1975/76VfL Schorndorf Vorrunde
Verbandsliga (zwei Staffeln) Meister Staffel I Meister Staffel II
1976/77VfL Schorndorf VfL Schorndorf n. b. Achtelfinale
1977/78VfL Schorndorf VfL Schorndorf n. b. Achtelfinale
1978/79VfL Schorndorf VfL Schorndorf n. b. Achtelfinale
1979/80VfL Schorndorf VfL Schorndorf n. b. Achtelfinale
1980/81VfL Schorndorf VfL Schorndorf n. b. Viertelfinale
1981/82VfL Schorndorf VfL Schorndorf FV Bellenberg Viertelfinale
1982/83TSV Vilsingen VfL Schorndorf TSV Vilsingen Achtelfinale
1983/84VfL Schorndorf VfL Schorndorf SV Oberteuringen Achtelfinale
1984/85Eintracht Stuttgart Eintracht Stuttgart SV Oberteuringen Achtelfinale
1985/86TSV Crailsheim TSV Crailsheim SV Oberteuringen Achtelfinale
1986/87VfL Sindelfingen VfL Sindelfingen VfL Ulm/Neu-Ulm Viertelfinale
1987/88TSV Crailsheim TSV Crailsheim VfL Ulm/Neu-Ulm Achtelfinale
1988/89VfL Sindelfingen VfL Sindelfingen TSV Vilsingen Achtelfinale
Ergebnis in Bundesliga-Aufstiegsrunde
1989/90VfL Sindelfingen VfL Sindelfingen VfL Ulm/Neu-Ulm Der VfL Sindelfingen erreichte bei der Deutschen Meisterschaft das Halbfinale und qualifizierte sich als Verbandsmeister für die Bundesliga (Süd).

Auch der VfL Ulm/Neu-Ulm qualifizierte sich als Verbandsvizemeister in einer Ausscheidungsrunde für die Bundesliga (Süd).

1990/91TSV Ludwigsburg TSV Ludwigsburg SV Oberteuringen 1. Platz in der Aufstiegsrunde, Aufstieg in Bundesliga (Süd) 1991/92
1991/92SV Oberteuringen TSV Crailsheim SV Oberteuringen 2. Platz in der Aufstiegsrunde zur Bundesliga (Süd)
Verbandsliga (eine Staffel) Ergebnis in Bundesliga-Aufstiegsrunde
1992/93TSV Crailsheim 3. Platz in der Aufstiegsrunde zur Bundesliga (Süd)
1993/94TSV Crailsheim 2. Platz in der Aufstiegsrunde zur Bundesliga (Süd) 1994/95
1994/95TSV Crailsheim 1. Platz in der Aufstiegsrunde, Aufstieg in Bundesliga (Süd) 1995/96
1995/96Eintracht Seekirch Aufstieg in die Oberliga Baden-Württemberg
1996/97FV Löchgau
1997/98SV Oberteuringen
1998/99SV Eintracht Kirchheim
1999/00SV Jungingen
2000/01SV Musbach
2001/02FV Löchgau
2002/03VfL Munderkingen
2003/04VfL Sindelfingen II
2004/05SV Sülzbach
2005/06SV Musbach
2006/07FV Vorwärts Faurndau
2007/08VfL Munderkingen
2008/09SC Unterzeil-Reichenhofen
2009/10TB Neckarhausen
2010/11TV Derendingen
2011/12VfB Obertürkheim
2012/13SV Jungingen
2013/14TSV Tettnang
2014/15SV Alberweiler
2015/16SV Hegnach
2016/17FV Bellenberg
2017/18SpVgg Stuttgart-Ost
2018/19VfL Herrenberg
2019/20TSV Lustnau
2020/21SV Musbach
2021/22TSV Neuenstein
2022/23TSV Tettnang
2023/241. FC Heidenheim 1846
2024/25SV Alberweiler
2025/26VfB Stuttgart II
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Quellen:[2][3]

  • Verbandsliga auf Fupa.net
  • Verbandsliga auf fussball.de

Einzelnachweise

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