Galene (Nereide)
Nereide in der griechischen Mythologie
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Galene (altgriechisch Γαλήνη) ist in der griechischen Mythologie eine Tochter des Nereus und der Okeanide Doris und somit eine der Nereiden.
Homer kennt sie im Rahmen seiner Aufzählung der Nereiden nicht, während sie Hesiod in seiner Theogonie aufzählt.[1] Ihr Name bezeichnet die Meeresstille, weswegen sie bei Hesiod mit der Nereide Glauke, das blauglänzende Meer, ein Paar bildet. Sie wurde verschiedentlich in der griechischen Vasenmalerei und auf einem römischen Mosaik dargestellt. Ein Standbild der Galene zusammen mit dem der Thalassa sah Pausanias im Poseidonheiligtum von Isthmia.[2] Mehrfach wird sie in der Anthologia Palatina erwähnt, unter anderem in einem Epigramm des Adaios, in dem der Dichter eine Gemme des Tryphon mit dem Porträt der Galene beschreibt.[3]
Bei Mnaseas von Patara ist Galene die Tochter des Ichthys und seiner Schwester Hesychia.[4] Der Asteroid (427) Galene wurde nach der Nereide benannt.
Literatur
- Heinrich Wilhelm Stoll: Galene 1. In: Wilhelm Heinrich Roscher (Hrsg.): Ausführliches Lexikon der griechischen und römischen Mythologie. Band 1,2, Leipzig 1890, Sp. 1590 (Digitalisat).
- Otto Waser: Galene 1. In: Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft (RE). Band VII,1, Stuttgart 1910, Sp. 577.
- Noëlle Icard-Gianolio: Galene 1. In: Lexicon Iconographicum Mythologiae Classicae (LIMC). Band IV, Zürich/München 1988, S. 151–153.
- Annemarie Ambühl: Galene. In: Der Neue Pauly (DNP). Band 4, Metzler, Stuttgart 1998, ISBN 3-476-01474-6, Sp. 748 (Digitalisat).