Gangljodl
Siedlung in Österreich
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Gangljodl ist ein kleiner Ort im Almtal in Oberösterreich und gehört zur Gemeinde Grünau im Almtal im Bezirk Gmunden.
| Gangljodl (Rotte) | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Gmunden (GM), Oberösterreich | |
| Gerichtsbezirk | Gmunden | |
| Pol. Gemeinde | Grünau im Almtal (KG Grünau) | |
| Ortschaft | Grünau im Almtal | |
| Koordinaten | 47° 52′ 35″ N, 13° 56′ 44″ O | |
| Höhe | 505 m ü. A. | |
| Gebäudestand | 13 (Adressen, 2013) | |
| Postleitzahl | 4645 Scharnstein (Grünau im Almtal) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Zählsprengel/ -bezirk | Grünau-Umgebung (40708 001) | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; DORIS | ||
Geographie
Das Rotte liegt etwa 35 Kilometer südlich von Wels, im Almtal auf um die 500 m ü. A. Sie befindet sich taleinwärts von Scharnstein, halbwegs nach Grünau, und umfasst die Ortslage rechtufrig der Alm, an einem Mühlbach des Flusses. Direkt südlich quert die L549 Almseestraße die Alm. Über dem Ort erhebt sich der Grat Scharnsteiner Spitze (1133 m ü. A.) – Windhagkogel (1334 m ü. A.).
Der Ort umfasst knapp ein Dutzend Gebäude.
- Nachbarorte
| Lippenannerl | ||
| Traxenbichl (Gem. Scharnstein) | ||
| Wieselmühle |
Geschichte und Infrastruktur
Schon im 18. Jahrhundert befand sich hier die Weidingersaag,[1] und später auch die Gangljodlsäge, nach der der Ort heißt. 1934 wurde das Wehr neu errichtet.[2]
Der Ort ist durch seine Lage immer wieder von Hochwässern betroffen, so zuletzt beim Donauhochwasser 2002.[3]
Kraftwerk Gangljodl

Am Oberwasserwehr des alten Mühlbachs wird ein kleines Wasserkraftwerk betrieben.[4] Es läuft mit einer Kaplanturbine als Restwasserturbine, mit etwa 160 kW Nennleistung.[5] Die Anlage wurde 2004–2006 (Bewilligung 2010)[6] im Sinne der EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) und im Rahmen des Projekts Flussdialog[7] revitalisiert. Das Querbauwerk der Alm stellt sich seither als Rampe mit etwa 1⁄3 Meter Fallhöhe, rechtsufrig einem kleinen Regulierwehr (automatisierte Wehrsteuerung mit Grundablass und Stauklappe), und linksufrig einer Fischtreppe in Form einer aufgelösten Rampe dar.
