Geert Bekaert
Wirtschaftswissenschaftler
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Geert Bekaert (* 1964) ist ein belgischer Wirtschaftswissenschaftler.
Werdegang, Forschung und Lehre
Bekaert studierte Wirtschaftswissenschaft an der Universität Gent, an der er 1986 mit einem Lizenziat graduierte. Er setzte sein Studium an der Northwestern University fort, wo er im September 1988 unter Betreuung von Robert J. Hodrick sein Ph.D.-Studium abschloss und im Juni 1992 bei Mark Watson mit einer Arbeit unter dem Titel „Empirical Analyses of Foreign Exchange Markets: General Equilibrium Perspectives“ dissertierte.
Bekaert schloss sich 1992 als Assistant Professor für Finanzwesen dem akademischen Personal der Stanford University an. Im September 1996 wurde er zum Associate Professor berufen, zwei Jahre später erhielt er eine Tenure. Im Juli 2000 folgte er einem Ruf als ordentlicher Professor der Columbia Business School an die Columbia University, wo er einen von Alumni Leon Cooperman finanzierten Lehrstuhl besetzte.
Bekaerts Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich des Finanzwesens mit Fokus auf die internationalen Beziehungen im Rahmen der Weltwirtschaft, das Asset Pricing, Kapitalmärkte sowie das Bankensystem und die Vermögensverwaltung. Hierzu hat er umfangreich und grundlegend publiziert, was ihn zu einem der meistzitierten Wirtschaftswissenschaftler weltweit macht.[1]
Bekaert nahm verschiedene Rollen in der Herausgeberschaft wissenschaftlicher Periodika wahr, unter anderem leitete er zwischen 2015 und 2025 als Managing Editor die Chefredaktion des Journal of Banking and Finance. Zudem war er Associate Editor unter anderem beim Journal of Financial and Quantitative Analysis, Emerging Markets Quarterly sowie dem nach Einstellung später neu aufgelegten Nachfolger Emerging Markets Review, Review of Financial Studies sowie dem Journal of Empirical Finance.
Weblinks
- Homepage Bekaerts bei der Columbia Business School
- Geert Bekaert in der Datenbank von RePEc