Geiselbullach

Ortsteil der Stadt Olching im oberbayerischen Landkreis Fürstenfeldbruck From Wikipedia, the free encyclopedia

Geiselbullach ist ein Kirchdorf und Ortsteil der Stadtgemeinde Olching (Landkreis Fürstenfeldbruck) in Bayern. Die ehemalige Gemeinde wurde mit dem zugehörigen Dorf Graßlfing 1978 nach Olching eingemeindet.

Schnelle Fakten Stadt Olching ...
Geiselbullach
Stadt Olching
Koordinaten: 48° 14′ N, 11° 21′ O
Höhe: 498 m
Einwohner: 1960 (28. Feb. 2021)[1]
Eingemeindung: 1. Mai 1978
Postleitzahl: 82140
Vorwahl: 08142
Schlossgut Geiselbullach
Schlossgut Geiselbullach
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Geschichte

Bayerns Kurfürst Max Emanuel überließ seinem Hofkammerrat Johann Adam Geisler 1724 ein großes Areal in der Flur am „Buelach“ (gemeint ist vermutlich ein Buchenwald) in der Nähe der Amper zur Bewirtschaftung und verlieh ihm zudem das Adelsprädikat „von Geiselbullach“. Geisler erbaute dort ein Schloss mit eingefriedetem Park, eine große Kapelle zu Ehren des Hl. Johannes Nepomuk sowie Häuser für abhängige „Gütler“ und Handwerker. 1818 wurde durch das bayerische Gemeindeedikt die Gemeinde Geiselbullach begründet, zu der auch das Dorf Graßlfing gehörte. Obwohl der Zusammenschluss mit Olching in Geiselbullach und auch dem benachbarten Esting bei den Einwohnern auf wenig Zustimmung stieß, wurde dieser am 1. Mai 1978 vollzogen.[2] Die Stadterhebung Olchings erfolgte 2011.

Wirtschaft

In Geiselbullach befindet sich der Gewerbepark Geiselbullach an der Bundesstraße 471, in dem mehrere überregionale Unternehmen ihren Sitz oder eine Niederlassung haben.

Einige Hofläden bieten sowohl biologisch als auch konventionell produzierte Produkte. Neben Obst, Salat, Gemüse befinden sich auch Obstbrände und Brennholz („Gut Geiselbullach“), sowie Fleisch, Wurst, Wein, Honig, Tee und vieles andere mehr im Angebot der land- und forstwirtschaftlichen Direktvermarkter.[3]

Sehenswürdigkeiten

Söhne und Töchter des Ortes

Commons: Geiselbullach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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