Geisterwald
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Als Geisterwälder werden von abgestorbenen Bäumen geprägte Landschaften bezeichnet, üblicherweise an niedrig gelegenen Küsten, wo die Böden von ehemals intakten Wäldern durch Meerwasser versalzt wurden.[1] Ursache ist ein regionaler Anstieg des Meeresspiegels.

Der regionale Meeresspiegelanstieg resultiert meist aus einer Überlagerung verschiedener Prozesse: Dem durch die menschengemachte globale Erwärmung hervorgerufenen globalen Meeresspiegelanstieg und regionalen Veränderungen. Zu letzteren zählt vor allem Landabsenkung, die ebenfalls oft Folge menschlicher Aktivitäten ist: der Grundwasserentnahme, Urbanisierung oder Gas- und Ölförderung.[2] Dadurch entstehen derzeit ausgedehnte Geisterwälder in Regionen, an denen flache Küsten auf Wälder treffen.[3] Das Absterben und Verrotten der Baumwurzeln kann die Landabsenkung noch verstärken.[2]