Georg Büchel
deutscher Geologe
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Leben
Büchel promovierte 1984 in Mainz über die Maare im Vulkanfeld der Westeifel. Er war bis 2017 Professor für Angewandte Geologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Einer seiner Schwerpunkte ist die Sanierung der Uranbergbauregion in Ronneburg, eine der weltweit größten Uranlagerstätten.[2][3] Es geht im Kern darum, die ungezielte Einsickerung schwermetallbelasteten Wassers in das Grundwasser zu verhindern.[4] So erklärt Büchel sein Ziel folgendermaßen, dass auf schwach kontaminierten Böden der Weizen nicht erst in tausend Jahren geerntet werden könne.[4] Sein Nachfolger auf diesen Lehrstuhl wurde Thorsten Schäfer.[5]
Werke (Auswahl)
- Die Maare im Vulkanfeld der Westeifel, ihr geophysikalischer Nachweis, ihr Alter und ihre Beziehung zur Tektonik der Erdkruste, Diss. Mainz 1984.
- Vulkanologische Karte West- und Hocheifel: = Vulcanological map West- and Hocheifel, Hrsg. Georg Büchel, Landesvermessungsamt Rheinland-Pfalz, Koblenz 1994.
- Georg Büchel (Hrsg.): Geowissenschaften und Öffentlichkeit: Tagungsband, Deutsche Geologische Gesellschaft, 2003.
- Angelika Schöner et al.: Geochemistry of natural wetlands in former uranium milling sites (eastern Germany) and implications for uranium retention. Göttingen 2008, doi:10.1016/j.chemer.2007.12.003 (englisch, uni-goettingen.de).
- mit Michael Pirrung, Karl-Heinz Köppen: Hochauflösende fluviolakustrine Sedimente des jüngeren Pleistozän aus dem Alfbachtal bei Gillenfeld (Westeifel) – erste Ergebnisse. In: Mainzer geowiss. Mitt. 2007 (geo-leo.de [PDF; 1,3 MB]).
Weblinks
- Vulkan Ringseiter. In: Datenbank der Kulturgüter in der Region Trier. 2024.