Georg Höhn

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Georg Höhn (* 1. Juli 1812 in Neustrelitz; † 20. Januar 1879 in Dessau) war ein deutscher Architektur- und Landschaftsmaler.

Leben

Höhn besuchte von 1828 bis 1831 die Kunstakademie in Berlin und trat danach in das Atelier von Carl Blechen ein. Er ließ sich 1837 in Dessau nieder und schuf Fluss- und Auenlandschaften zwischen Elbe und Mulde. In den Jahren 1834, 1836 und 1838 beschickte er die Berliner Akademieausstellung mit seinen Werken.[1] Er unternahm unter anderem Studienreisen in den Harz, ins Riefengebirge und zur Infel Rügen.[2]

Höhn malte überwiegend Fluss- oder Eichenlandschaften aus dem Umland seines Wohnsitzes und staffierte sie mit Figuren oder mit Hochwild aus. Er war auch ein leidenschaftlicher Jäger mit einer feinen Beobachtungsgabe. Seine Bilder sind zumeist kleinformatig, er fertigte jedoch auch einige größere Landschaften, Veduten. Er erhielt Aufträge des Dessauer Hofes.[3]

Werke (Auswahl)

Landschaft mit Schäfer
Rehe im Laubwald
  • 1834: Ein Klosterhof
  • Ein Bettelmönch an der Klosterpforte läutend
  • 1834: Waldige Gegend, Abend
  • 1836: Ein Klosterhof (wurde 1838 auf der Berliner Kunstausstellung von Friedrich Wilhelm III. angekauft)
  • 1849: Ansicht des Dessauer Schlosses
  • Burgruoine (Ehemals Sammlung Herzogin Agnes, Residenzschloß Altenburg; Ehemals Sammlung Prinz Joachim Albrecht von Preußen)
  • Der Dessauer Tiergarten
  • Blick vom Tiergarten auf Dessau
  • 1850: Damwild am Waldrand
  • Landschaft mit Schafherde
  • Mecklenburgische Landschaft
  • Denkmal der Königin Luise in Hohenzieritz[4]
  • Gebirgstal mit einem Wildbach
  • Hütte am Teich
  • um 1861: Kreuzgang (war Eigentum des Königs von Preußen)
  • Ein winterlicher Eichenforst bei Dessau (kam in die Berliner Nationalgalerie)
  • 1879: Überschwemmung im Dessauer Park (kam in die Berliner Nationalgalerie)

Literatur

Commons: Georg Höhn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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