Georg und Ingrid Küttinger
Architekturbüro in München
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Georg und Ingrid Küttinger sind ein deutsches Architektenpaar, das 1966 ein Architekturbüro in München gegründet hat.[1]

Partner
Georg Küttinger (* 1. Januar 1931 in Thalmässing) studierte von 1952 bis 1955 an der Bau- und Ingenieurschule Augsburg und anschließend bis 1959 Architektur an der TH München. Nach dem Diplom arbeitete er bis 1963 bei Gerhard Weber und gründete im selben Jahr ein Architekturbüro. Küttinger lehrte als Assistent bei Gerhard Weber an der TH München (1963–69) und als Professor an der TU München (1976–92). Er ist Mitglied im BDA.
Ingrid Küttinger (* 11. September 1940 in Lindau am Bodensee; geb. Eichwede) studierte Architektur an der TH Karlsruhe (1960–63) und an der TH München (1963–66). Sie ist Mitglied im Bund Deutscher Architekten.
Georg und Ingrid haben zwei gemeinsame Kinder. Ihr Sohn, Georg Küttinger (geb. 1972) ist Architekt und Foto-Künstler. Ihre Tochter, Barbara Palumbo-Küttinger (geb.1974), ist studierte Sprachwissenschaftlerin und seit vielen Jahren Lehrerin für Techniken des Yoga und der Achtsamkeit.
Bauwerke



- 1964: Leichenhaus, Thalmässing
- 1967: Apostelkirche Greding
- 1976: Reithalle, Riem mit Ingenieur Julius Natterer
- 1976: Gemeindezentrum, Unterhaching mit Axel Grünig
- 1974–77: Oberpostdirektion, Hamburg mit Gerhard Weber (2017 abgerissen, stand unter Denkmalschutz)
- 1977: Grund- und Mittelschule, Thalmässing
- 1978: Haus Küttinger, München
- 1978: Windfang der Erlöserkirche Eichstätt
- 1979: Bruder Klaus Kapelle, Eichstätt mit TU München
- 1979: Gemeindezentrum, Gößweinstein
- 1979–81: Jakobuskirche, Wettstetten[2]
- 1980–81: Erweiterung Gemeindezentrum, Gunzenhausen
- 1981: Gemeindezentrum, Maisach
- 1986: Gemeindehaus St. Andreas, Weißenburg
- 1986: Schöpfungskirche, Bischofswiesen
- 1988: Anbau und Umbau Ehemalige Klosterschule, Eichstätt
- 1989: Neugestaltung der Lutherkirche, München
- 1992: Lehr- und Versuchshalle, Grub
- 1997: Wohnheim Marie-Luise-Schattenmann-Haus
Auszeichnungen und Preise
- 1977: Anerkennung – BDA Preis Bayern für Gemeindezentrum, Unterhaching
- 1979: Architekturpreis Beton für Haus Küttinger, München
- 1980: Holzbaupreis Bayern für Gemeindezentrum, Gößweinstein
- 1981: Anerkennung – BDA Preis Bayern für Gemeindezentrum, Maisach
- 1982: Anerkennung – Deutscher Holzbaupreis für die Jakobuskirche, Wettstetten
- 1996: Bayerische Denkmalschutzmedaille
- 1996: Staatspreis, Bayerisches Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten[3]
Ehemalige Mitarbeiter
Literatur
- 1984: Holzbaukonstruktionen, Prof. G. Küttinger, Institut für internationale Architektur-Dokumentation, München
- 1985: Beton im Wohnungsbau, Prof. G. Küttinger / H. Schoepke, München
- 1992: Holzrahmenbau, Prof. G. Küttinger, Bund Dt. Zimmermeister, Bruderverlag Karlsruhe
- 1996: Georg und Ingrid Küttinger. Bauten + Projekte. München