Georg Riha
österreichischer Filmemacher
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Georg Riha (* 28. August 1951 in Wien) ist ein österreichischer Fotograf, Filmemacher und Erfinder. Er gilt als technischer Pionier in der Filmbranche, insbesondere im Bereich der Luftbildfotografie und spezialisierter, selbstentwickelter Kamerasysteme. Sein Werk ist geprägt durch das Streben nach Qualität, Symmetrie und Harmonie sowie die Erschließung neuer Perspektiven („Die höhere Sicht der Dinge“).

Leben und Ausbildung
Riha wurde am 28. August 1951 in Wien geboren. Zwischen 1961 und 1966 besuchte er das Schottengymnasium im 1. Wiener Gemeindebezirk. Bereits in seiner Jugend zeigte sich seine Begeisterung für Film und Fotografie: 1964 richtete er sich sein erstes eigenes Schwarz-Weiß-Fotolabor ein, und 1967 wurden erste eigene Aufnahmen in Zeitungen veröffentlicht. Parallel dazu war er als Leistungssportler im Rudern erfolgreich; er war dreifacher Juniorenstaatsmeister und belegte den zweiten Platz bei der Junioren-Weltmeisterschaft. Ab 1972 studierte er Kamera an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Während dieser Zeit verlagerte sich sein Fokus vollständig auf das Medium Film.
Werbefotografie und Luftbildfotografie
1975 gründete Riha die FWG Foto Werbe GmbH. In dieser Phase rückte der Film zunächst in den Hintergrund, während er sich als Fotograf für namhafte Industrie-, Architektur- und Werbekunden etablierte. Zu seinen Auftraggebern gehörten Unternehmen wie Steyr-Daimler-Puch, VÖEST, Siemens und die SGP. In diese Zeit fällt auch die Veröffentlichung seines ersten Bildbandes Der Wiener Naschmarkt. Ab 1984 spezialisierte sich Riha auf die Flugfotografie. Mit der Buchreihe Vogelschau Österreich, für die Alfred Komarek die Texte verfasste, dokumentierte er alle Bundesländer aus der Luft.
Technische Entwicklungen
Um seine Vision der „höheren Sicht“ umzusetzen, begann Riha in den 1980er-Jahren mit der Konstruktion eigener Spezialkameras. Er entwickelte eine Reihe sehr leichter Neigeköpfe mit Lichtleiter und Videoausspiegelung, um analoge Kamerasysteme per Funk steuern zu können.
CAMPOLE
1987 konstruierte er mit dem CAMPOLE einen pneumatischen, fernsteuerbaren Teleskopmast, der auf einem Puch-G-Vorserienmodell montiert war und Aufnahmen aus bis zu 20 Metern Höhe ermöglichte.
CAMBLIMP

Zwei Jahre später folgte das System CAMBLIMP, ein mit einer fernsteuerbaren Kamera versehener Helium-Fesselballon, der ruhige und präzise Luftaufnahmen ermöglichte. Die Kamera konnte auf eine Höhe von bis zu 150 Metern angehoben werden, während der Ballon selbst eine Höhe von 300 Metern erreichte. Für den Betrieb wurde eine bis zu siebenköpfige Bediencrew benötigt. Das System wurde unter anderem für die Signation der ITN News in London und in Rihas Dokumentationen eingesetzt.
CAMCAT

Ein besonderer Meilenstein war die Entwicklung der Seilbahnkamera CAMCAT Anfang der 1990er-Jahre (basierend auf Rihas Idee und konstruiert von Victor Alder). Das System ermöglichte stabile Kamerafahrten in großer Höhe über weite Strecken. Die CAMCAT wurde kontinuierlich weiterentwickelt und es entstanden verschiedene, auf spezifische Anforderungen angepasste Varianten: CAMCAT Vertical für sehr steile bis lotrechte Fahrten, CAMCAT High Speed für besonders hohe Geschwindigkeiten und CAMCAT 2D mit absenkbarer Kameraplattform für zusätzliche vertikale Bewegungen. Das System erlangte großen internationalen Erfolg und war weltweit im steten Einsatz – von globalen Großevents wie den Olympischen Spielen bis hin zu namhaften Hollywood-Produktionen.
CAM35TL
Für Langzeitbeobachtungen über ganze Jahreszeiten hinweg entwarf Riha 1997 gemeinsam mit Manfred Gruber das wetterfeste Analog-Digital-Hybrid-Zeitraffersystem CAM35TL. Das System bestand aus einer computergesteuerten 35-mm-Filmkamera in einem motorisierten, wetterfesten Gehäuse. Die Aufnahmeintervalle und Belichtungskurven wurden vorab programmiert, woraufhin der Aufnahmevorgang vollautomatisch ablief; dabei war die Mechanik des Gehäuses mit der Kamerasteuerung gekoppelt. Neben statischen Einstellungen ermöglichte das System auch programmierte Kamerafahrten und Schwenks.
STUDIO R und AirDisk
Weitere Innovationen umfassten das automatisierte Studio-Kamerasystem STUDIO R (2004), das als „virtueller Kameramann“ mit Echtzeitverfolgung fungierte, sowie den 2011 entwickelten flexiblen Flugkörper AirDisk.
HD Vorreiterrolle
Riha gilt zudem als Vorreiter der HD-Technologie in Österreich: Bereits 1999 sammelte er mit einem aus den USA importierten Prototyp der Sony HDCAM umfangreiche Flugaufnahmen von Österreich, die auf der EXPO 2000 in Hannover präsentiert wurden. Die 2002 fertiggestellte Dokumentation Schönbrunn – Quelle der Schönheit ist eine der ersten österreichischen TV-Produktionen die komplett in HD produziert wurden – sechs Jahre bevor der ORF 2008 mit der Ausstrahlung erster Inhalte in HD begann.
Videoarchiv rihaimages.com
Zur Verwaltung und Verwertung seines umfangreichen Rohmaterials entwickelte Riha Anfang 2000 in Kooperation mit der FH Hagenberg das Online-Videoarchiv rihaimages.com. Das System war für seine Zeit wegweisend in Bezug auf Media Asset Management.
Produktionszentrum Brains & Pictures
Anfang der 1990er-Jahre kehrte Riha zur filmischen Gestaltung zurück. Mit dem Bau seines Firmenkomplexes Brains & Pictures in Pressbaum im Jahr 1994 schuf er ein hochmodernes Produktionszentrum. Es beherbergte ein eigenes Filmstudio, Werkstätten, sowie weitreichende Postproduktionsanlagen mit zeitweise bis zu 40 Angestellten. Riha investierte zudem in zwei hochpräzise, computergesteuerte Motion-Control-Systeme, die als Dienstleistung für die Werbe- und Filmbranche angeboten wurden – eine technische Infrastruktur, die es damals in Europa neben Pressbaum nur in London gab.
Auch Rihas Eigenentwicklungen, allem voran die CAMCAT, wurden weltweit als Dienstleistung vermarktet. Der größte und zugleich letzte große Dienstleistungsauftrag war der Einsatz von acht CAMCAT-Systemen bei den Olympischen Sommerspielen 2008 in Peking. 2009 startete Riha mit der RIHA Film neu, wobei er sich fortan ausschließlich auf die Filmproduktion konzentrierte.
Filmproduktion
Dokumentationen
Rihas filmisches Schaffen ist stark durch aufwendige Natur- und Kulturdokumentationen geprägt. 1994 drehte er mit Wasserwege – Lebensadern einer Großstadt seine erste Dokumentation für die ORF-Reihe UNIVERSUM.
Der große Durchbruch gelang ihm 1997 mit dem Film St. Stephan – Der lebende Dom, der nicht zuletzt wegen seiner neuartigen visuellen Ästhetik zur bis heute quotenstärksten UNIVERSUM-Dokumentation avancierte. Um den Dom aus noch nie gesehenen Perspektiven zeigen zu können, nutze Riha Eigenentwicklungen wie den Heliumballon CAMBLIMP, motorisierte Schienensysteme und erstmals die Seilbahnkamera CAMCAT. Als Sprecher wählte Riha den Schauspieler Bruno Ganz. Dies führte zu heftigen Auseinandersetzungen mit der ORF-Redaktion, die Ganz für ungeeignet hielt. Obwohl sich Riha schlussendlich durchsetzte, ließ der ORF später eine Alternativversion des Films mit Sprecher Victor Couzyn anfertigen.
Im Jahr 2000 folgte das 90-minütige UNIVERSUM-Special Glockner – Der schwarze Berg. Anlässlich des 200. Jahrestags der Erstbesteigung des Großglockners widmete Riha dem höchsten Berg Österreichs ein Porträt. Die zweijährigen Dreharbeiten waren technisch und logistisch aufwendig; das Produktionsteam wurde dabei von Alpinpersonal, Pionieren und Flugrettern des Österreichischen Bundesheers unterstützt. Wie bei früheren Produktionen setzte Riha spezielle Kameratechnik ein. Neben Helikopter-Luftaufnahmen und der Seilbahnkamera CAMCAT kam erstmals das von ihm mitentwickelte Zeitrafferkamera-System CAM35TL zum Einsatz. Mehr als zehn dieser wetterfesten Kameras wurden für zwei Jahre im gesamten Glocknermassiv platziert, um kontinuierliche Veränderungen der Landschaft im Verlauf der Jahreszeiten zu dokumentieren. Der ORF strahlte die Dokumentation, die von Michael Köhlmeier und Peter Wolfsberger gesprochen wurde, am Nationalfeiertag (26. Oktober) 2000 im Hauptabendprogramm aus. Mit 1,229 Millionen Zuschauern war sie die meistgesehene UNIVERSUM-Folge des Jahres.[1]
Fast drei Jahre lang arbeiteten Georg Riha und sein Team an der darauffolgenden UNIVERSUM-Dokumentation Schönbrunn – Quelle der Schönheit, die 2002 im ORF erstausgestrahlt wurde. Als Präsentator führte Sir Peter Ustinov durch den Film. Da die Produktion zweisprachig realisiert wurde, mussten alle Szenen mit Ustinov zweifach aufgenommen werden. Um das Schloss, den Park und den Tiergarten Schönbrunn aus ungewohnten Perspektiven zeigen zu können, wurden mehrere Spezialkamerasysteme genutzt. Zum Einsatz kamen fünfzehn Zeitrafferkameras, mehrere Kräne, Motion-Control-Kameras, das Seilkamerasystem CAMCAT sowie der heliumgefüllte Fesselballon CAMBLIMP. Für die Eröffnungsszene des Films – eine Plansequenz vom Haupttor bis über das Dach des Schlosses – wurde erstmals die CAMCAT 2D eingesetzt. Dabei handelte es sich um eine Weiterentwicklung der CAMCAT, die neben der horizontalen auch eine vertikale Bewegung der Kamera ermöglichte.
In den Folgejahren entstanden die Dokumentationen Wachau – Land am Strome (2004), Wiener Wälder – Grüne Juwele (2005) und Salzburg – Im Schatten der Felsen (2006), die allesamt von Peter Simonischek gesprochen wurden. Er entwickelte sich in der Folge zum festen Sprecher für Rihas Dokumentarfilme.
Mit der 2009 gegründeten Firma RIHA Film produzierte Riha zwischen 2010 und 2016 mehrere Dokumentationen für die ORF Sendereihe Österreich-Bild und den neuen Spartensender ORF III, sowie einen Film über das Wiener Wasser für ORF Universum.
Anlässlich des 50-Jahr-Jubiläums der Pariser UNESCO-Deklaration sowie des 30-Jahre-Jubiläums der Ratifizierung durch Österreich gestaltete Riha in den Jahren 2022 und 2023 mehrere Filme über die 12 österreichischen UNESCO Welterbestätten. Den Auftakt machte am 1. Januar 2022 Mission Apollo, Rihas siebter und bis dato letzter Pausenfilm für das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker. Im Oktober 2022 folgte der Zweiteiler Österreichs Erbe für die Welt – Meisterwerke, Urwälder, Prachtbauten für ORF Universum. Den Abschluss des großen „UNESCO-Bogens“ bildete im Dezember 2023 Österreichs Welterbe, ein umfangreicher Dreiteiler für 3sat.
Imagefilme
Neben klassischen Dokumentationen prägte Riha in den frühen 2000er-Jahren auch die Image- und Werbefilmbranche. Produktionen wie 125 Jahre Siemens Österreich, 100 Jahre Wiener Linien oder Red Bull Hangar-7 – A Timelapse Vision hoben sich durch schnelle Schnitte, Split-Screens und Zeitraffer bewusst von seinen ruhigen Dokumentararbeiten ab.
Visualisierungen
Im Jahr 2000 produzierte Riha mehrere nonverbale Kurzfilme. Neben Impressions of Vienna und Aerial Visions ist besonders der ebenfalls im Jahr 2000, im Auftrag der Cine Tirol (Tirol Werbung), entstandene Film Land im Gebirg hervorzuheben. Er kombinierte die schönsten Tirol-Aufnahmen aus Rihas Dokumentationen Glockner – Der schwarze Berg und Lech - Der letzte Wildfluss mit minimalistischer, orchestraler Musik des US-amerikanischen Komponisten Philip Glass.[2] Dieser schrieb für das österreichische Festival Klangspuren Schwaz in Tirol das Klavierkonzert Tirol Concerto for Piano and Orchestra, das am 22. September 2000 uraufgeführt wurde. Der zweiten Satz des Stücks, das vom Stuttgarter Kammerorchester unter der Leitung von Dennis Russell Davies eingespielt wurde, diente als Guide-Track für den Filmschnitt. Der Film wurde bei nationalen und internationalen Festivals vielfach ausgezeichnet und war über viele Jahre hinweg visuelle und akustische Visitenkarte des Landes Tirol.[3] 2001 wurde eine 90-sekündige Kurzfassung des Films hergestellt, die als Werbespot für das Land Tirol in den österreichischen Kinos gezeigt wurde.
Für den Österreich-Pavillon auf der Expo 2000 in Hannover gestaltete Riha eine Triple-Screen-Installation mit Musik von Kruder & Dorfmeister. Die unkonventionellen Bilder von Österreichs Natur- und Kulturlandschaften wurden mit drei HD-Projektoren auf eine 120 Quadratmeter großen Leinwand projiziert.
Im Lauf der Zeit entstanden noch mehrere nonverbale Werke, unter anderem A magic Day in Tyrol (2002), Niederösterreich – Impressionen aus dem weiten Land (2006) und Der Zauber von Schönbrunn (2014).
Pausenfilme für das Neujahrskonzert
Ab dem Jahr 2000 verantwortete Riha insgesamt sieben Mal die Pausenfilme des Neujahrskonzerts der Wiener Philharmoniker. Den Anfang machte am 1. Januar 2000 der nonverbale Kurzfilm Elementare Bilderwelten mit Musik von Werner Pirchner. Für das Neujahrskonzert 2022 gestaltete er seinen voraussichtlich letzten Pausenfilm Mission Apollo, in dem das Publikum einem Apollofalter auf seiner Reise zu den österreichischen UNESCO Welterbestätten folgt.
Über Österreich
Ein Herzensprojekt realisierte Riha zwischen 2016 und 2023 mit der Slow-TV-Reihe Über Österreich – Juwele des Landes. In fünf Staffeln und diversen Sonderfolgen zeigte er das Land ausschließlich aus der Vogelperspektive. Ziel war es, ein umfangreiches und vielfältiges Porträt Österreichs zu schaffen. Qualität und Poesie der Bildfolgen sowie des Textes und der Musik sollten dabei eine ebenso große Rolle spielen, wie das Vermitteln von geographischem Wissen und Fakten. Die poetischen Texte von Felicitas Freise wurden von Peter Simonischek gesprochen. Ab der dritten Staffel führten auf Wunsch der Redaktion prominente Gäste wie Franz Klammer, Heinz Fischer und Ingrid Thurnher durch die Sendungen.
Mit der im Jahr 2026 veröffentlichten Produktion Über Österreich – Eine höhere Sicht realisierte Riha seinen ersten Kinofilm, der zugleich als sein filmisches Opus Magnum gilt. Als rein nonverbales, poetisches Kinoerlebnis konzipiert, zeigt der Film mithilfe einzigartiger Luftaufnahmen die Natur in ihrer unglaublichen Vielfalt und Schönheit im Spannungsfeld zum Menschen und seinem Streben, das alles umspannt – vom kreativen Schaffen bis hin zur zerstörenden Hybris. Es ist ein Film über die Landschaft und die Geschichte Österreichs und zugleich Parabel über menschlichen Aufstieg, Fall und möglichen Neubeginn. Auch in technischer Hinsicht setzte Riha mit dieser Produktion erneut Maßstäbe: Über Österreich – Eine höhere Sicht ist der erste österreichische Film, der für Dolby Cinema im Bildformat Dolby Vision und im Tonformat Dolby Atmos produziert wurde. Das ambitionierte Kinoprojekt markiert voraussichtlich den Schlusspunkt und die letzte Produktion von Rihas jahrzehntelangem Schaffen.
Filmografie
- 1994 Wasserwege – Natur und Großstadt am Beispiel von Wien: Dokumentation (45 Minuten) aus der Reihe ORF Universum
- 1996 Wasser für Wien: Dokumentation (19 Minuten)
- 1997 St. Stephan – Der lebende Dom: Dokumentation (50 Minuten) aus der Reihe ORF Universum mit Sprecher Bruno Ganz
- 1999 Lech – der letzte Wildfluss: Dokumentation (45 Minuten) aus der Reihe ORF Universum
- 2000 Visualisierung des Neujahrskonzerts der Wiener Philharmoniker 2000: Live-Broadcast (90 Minuten)
- 2000 Elementare Bilderwelten / Visions of Austria: Kurzfilm (24 Minuten) Pausenfilm des Neujahrskonzerts der Wiener Philharmoniker
- 2000 Impressions of Vienna: Kurzfilm (10 Minuten)
- 2000 Land im Gebirg: Kurzfilm (10 Minuten) mit Musik von Philip Glass
- 2000 EXPO 2000 Hannover: Kurzfilm (9 Minuten) Triple-HD-Screen-Installation im Österreich-Pavillon mit Musik von Kruder & Dorfmeister
- 2000 Aerial Visions: Kurzfilm (11 Minuten)
- 2000 Glockner – Der schwarze Berg: Dokumentation (90 Minuten) aus der Reihe ORF Universum mit Michael Köhlmeier und Peter Wolfsberger als Sprecher
- 2001 CineTirol Kino-Spot: Kino-Spot (90 Sekunden) mit Musik von Philip Glass
- 2002 A magic Day in Tyrol: Kurzfilm (9 Minuten)
- 2002 Schönbrunn – Quelle der Schönheit: Dokumentation (52 Minuten) aus der Reihe ORF Universum mit Sir Peter Ustinov
- 2003 100 Jahre Wiener Linien: Imagefilm (13 Minuten)
- 2003 Wienerberger Endlich – Unendlich: Imagefilm (5 Minuten)
- 2003 Red Bull Hangar 7 – A Timelapse Vision: Imagefilm (6 Minuten)
- 2004 125 Jahre Siemens Österreich: Imagefilm (8 Minuten)
- 2005 Wiener Wälder – Grüne Juwele: Dokumentation (50 Minuten) aus der Reihe ORF Universum
- 2005 Wachau – Land am Strome: Dokumentation (50 Minuten) aus der Reihe ORF Universum mit Sprecher Peter Simonischek
- 2006 Mozart 06: Kurzfilm (24 Minuten) Pausenfilm des Neujahrskonzerts der Wiener Philharmoniker
- 2006 Niederösterreich – Impressionen aus dem weiten Land: Imagefilm (11 Minuten)
- 2006 Salzburg – Im Schatten der Felsen: Dokumentation (50 Minuten) mit Sprecher Peter Simonischek
- 2007 Niederösterreich – Impressionen aus dem weiten Land: Kurzfilm (11 Minuten)
- 2008 Austrian Kickoff: Kurzfilm (25 Minuten) Pausenfilm des Neujahrskonzerts der Wiener Philharmoniker
- 2008 Musik und Meer – Julian Rachlin & Friends: Dokumentation (30 Minuten) über das 8. Kammermusikfestival in Dubrovnik (Kroatien)
- 2008 Ein magischer Platz für die Musik: Dokumentation über das 8. Kammermusikfestival in Dubrovnik (Kroatien)
- 2010 Bau[t]en für die Künste – Architekturjuwele in Niederösterreich: Dokumentation (25 Minuten)
- 2010 Wiener Wasser: Dokumentation (49 Minuten) aus der Reihe ORF Universum mit Sprecher Wolfgang Böck
- 2012 Der Zauber von Laxenburg – Zwischen Monarchie und Moderne: Dokumentation (45 Minuten, ORF III) mit Sprecher Peter Simonischek
- 2014 Der Zauber von Schönbrunn: Imagefilm (10 Minuten)
- 2014 Kellergassen in Niederösterreich – Weinkultur und Lebensfreude: Dokumentation (45 Minuten, ORF III) mit Sprecher Peter Simonischek[4]
- 2016 Zauberhaftes Salzburg: Kurzfilm (23 Minuten) Pausenfilm des Neujahrskonzerts der Wiener Philharmoniker
- 2016 Über Österreich – Juwele des Landes – eine erste Erkundung: Dokumentarserie (4 × 45 Minuten + 45 Minuten Sonderfolge, ORF III) mit Sprecher Peter Simonischek
- 2017 Maria Theresia – Vermächtnis einer Herrscherin: Dokumentation (47 Minuten, ORF III) aus der Reihe Erbe Österreich
- 2017 Über Österreich – Juwele des Landes – die zweite Erkundung: Dokumentarserie (4 × 50 Minuten, ORF III) mit Sprecher Peter Simonischek
- 2018 Wiener Moderne 1918 • 2018: Kurzfilm (27 Minuten) Pausenfilm des Neujahrskonzerts der Wiener Philharmoniker 2018
- 2018 Über Österreich – Juwele des Landes – die dritte Erkundung: Dokumentarserie (4 × 50 Minuten, ORF III) mit Sprecher Peter Simonischek und Gast Franz Klammer
- 2020 Beethovens Blätterwirbel: Kurzfilm (26 Minuten) Pausenfilm des Neujahrskonzerts der Wiener Philharmoniker 2020
- 2020 Über Österreich – Juwele des Landes – die vierte Erkundung: Dokumentarserie (4 × 50 Minuten, ORF III) mit Sprecher Peter Simonischek und Gast Heinz Fischer
- 2021 Über Österreich – Juwele des Landes – die fünfte Erkundung: Dokumentarserie (4 × 50 Minuten + 50 Minuten Sonderfolge, ORF III) mit Sprecher Peter Simonischek und Gast Ingrid Thurnher
- 2022 Mission Apollo – Österreichs Erbe für die Welt: Kurzfilm (25 Minuten) Pausenfilm des Neujahrskonzerts der Wiener Philharmoniker
- 2022 Österreichs Erbe für die Welt – Meisterwerke, Urwälder, Prachtbauten: Dokumentation (2 × 46 Minuten) aus der Reihe ORF Universum mit Sprecher Peter Simonischek
- 2023 Best of: Über Österreich – Juwele des Landes: Dokumentation (50 Minuten, 3sat) mit Sprecher Peter Simonischek
- 2023 Über Österreich: Das Making-of: Dokumentation (50 Minuten, ORF III) mit Peter Simonischek
- 2023 Österreichs Welterbe: Dokumentation (3 × 46 Minuten, 3sat) mit Sprecherin Brigitte Karner
- 2026 Über Österreich – Eine höhere Sicht: Kinofilm (95 Minuten) (Verleih: Constantin Film)[5][6]
Kooperationen und Dienstleistungen
- 1999 Janet Jackson im Madison Square Garden, New York (USA)
- 2000 NASCAR – Homestead in Miami (USA)
- 2000 Royal Ascot Horse Race (BBC, GB)
- 2000 N'Sync Konzert im Madison Square Garden, New York (USA)
- 2000 French Open / Roland Garros, Paris (Frankreich)
- 2000 Champions-League-Finale im Pariser Stade de France (Frankreich)
- 2001 Robbie Williams Konzert in der Royal Albert Hall (England)
- 2001 Royal Ascot Horse Race (BBC, GB)
- 2001 French Open / Roland Garros, Paris (Frankreich)
- 2002 Langlauf-WM in Laax (Schweiz)
- 2002 Olympische Winterspiele in Salt Lake City (USA)
- 2002 Royal Ascot Horse Race (BBC, GB)
- 2002 Resident Evil (Constantin Film)
- 2003 Alpine Skiweltmeisterschaften 2003 in St. Moritz (Schweiz)
- 2003 Troja (Malta und Mexiko)
- 2003 Harry Potter und der Gefangene von Askaban (London, England)
- 2004 Olympische Sommerspiele Athen (Griechenland)
- 2004 Inauguration Präsident Putin in Moskau (Russland)
- 2004 Harry Potter und der Feuerkelch (Schottland)
- 2005 Nordische Skiweltmeisterschaften 2005 in Oberstdorf (Deutschland)
- 2005 Der Kreml – Im Herzen Russlands (NDR, Deutschland)[7]
- 2005 Victory Day Celebrations (Siegesfeier am Roten Platz in Moskau) (COR, Russland)
- 2005 Formel-I Grand Prix in Hockenheim (RTL, Deutschland)
- 2005 Der Papst beim Weltjugendtag in Köln (WDR, Deutschland)
- 2005 Eragon – Das Vermächtnis der Drachenreiter (20th Century Fox, England)
- 2006 Olympische Winterspiele in Turin (Italien)
- 2005 bis 2006 Life Ball in Wien (ATV+, Österreich)
- 2006 Formel-I Grand Prix in Barcelona (Spanien)
- 2006 Fußball-WM in Berlin (ARD, Deutschland)
- 2006 Formel-I Grand Prix in Hockenheim (RTL, Deutschland)
- 2006 Der Papst in Bayern (BR, Deutschland)
- 2006 Rad-WM in Salzburg (ORF, Österreich)
- 2006 Internationales Folk Song Festival in Nanning (CCTV, China)
- 2001 bis 2007 Skispringen Vierschanzentournee (Garmisch-Partenkirchen und Oberstdorf, RTL, Deutschland)
- 2007 Karneval in Rio de Janeiro (TV Globo, Brasilien)
- 2007 Life Ball in Wien (ORF, Österreich)
- 2007 Royal Ascot Horse Race (BBC, GB)
- 2007 Grand Prix in Interlagos/Sao Paulo (GLOBO-TV, Brasilien)
- 2007 Chinesische Mauer (CCTV, China)
- 2007 Die Chroniken von Narnia: Prinz Kaspian von Narnia (Disney / Walden Media)
- 2007 Pre-Olympic Show in Peking (CCTV, China)
- 2008 Skispringen Vierschanzentournee (Garmisch-Partenkirchen und Oberstdorf, ARD (BR) und ZDF, Deutschland)
- 2008 Karneval in Rio de Janeiro (TV Globo, Brasilien)
- 2008 Skiflug-Weltmeisterschaft in Oberstdorf (BR / ARD, Deutschland)
- 2008 Royal Ascot Horse Race (BBC, GB)
- 2008 Olympische Sommerspiele in Peking (BOB, China)
- 2009 Skispringen Vierschanzentournee (Garmisch-Partenkirchen und Oberstdorf, ARD (BR) und ZDF, Deutschland)
- 2009 FIS-Team-Tour (Skifliegen) in Oberstdorf (ZDF, Deutschland)
- 2009 FIS NORDISCHE SCHI WELTMEISTERSCHAFTEN (Liberec, Tschechisches Fernsehen, Tschechien)
- 2009 Jump Broadly (KM Culture, Südkorea)
Bücher
- 1974 Der Wiener Naschmarkt
- 1983 Bauen in Österreich
- 1986 Brunnen – Brücken – Wehre
- 1985 Sound of Austria
- 1986 Vogelschau Österreich: Niederösterreich – das sanfte Land
- 1987 Vogelschau Österreich: Steiermark – Harmonie der Gegensätze
- 1987 Vogelschau Österreich: Salzburg – die vielstimmige Symphonie
- 1988 Vogelschau Österreich: Kärnten – die heitere Herausforderung
- 1988 Vogelschau Österreich: Oberösterreich – Fleiss und Fülle
- 1989 Vogelschau Österreich: Tirol – das erholsame Land
- 1989 Vogelschau Österreich: Burgenland – die kleine Unendlichkeit
- 1989 Vogelschau Österreich: Wien – Perspektiven einer Stadt
- 1990 Vogelschau Österreich: Vorarlberg – das andere Land
- 1991 Über Österreich
- 1991 Höhenflug
- 1991 Österreichs Bergwelt
- 2002 Wiener Wasser
- 2005 Die Höhere Sicht der Dinge – Natur und Landschaften in Österreich, mit einem Essay von Michael Köhlmeier
- 2006 Die Höhere Sicht der Dinge – Bauten und Architekturen in Österreich, mit einem Essay von Dietmar Steiner
- 2007 Die Höhere Sicht der Dinge – Arbeit und Industrie in Österreich, mit einem Essay von Konrad Paul Liessmann
Auszeichnungen
- 1997 Festival du film de la construction et du BTP (für St. Stephan der lebende Dom)
- 1997 Romy (Fernsehpreis) „Beste Kamera“ (für St. Stephan der lebende Dom)
- 1998 Festival de Television de Monte Carlo 1998 (für St. Stephan der lebende Dom)
- 1999 Emmy-Award „Special Camera Operating“ beim „Janet Jackson Konzert“ (Los Angeles, USA)
- 2000 Staatspreis Wirtschaftsfilm für Elementare Bilderwelten (Österreich)
- 2000 6. Filmfest in St. Anton für Großglockner Previews (Österreich)
- 2001 44th New York Filmfestival für Land im Gebirg (USA)
- 2001 XXVI. International Tourist Film Festival Milano für Land im Gebirg (Italien)
- 2001 Festival International de Cinema de Muntanya für Land im Gebirg (Spanien)
- 2001 Berg- und Abenteuerfilmfestival Graz für Land im Gebirg (Österreich)
- 2002 Festival Europèen du Futuroscope für Land im Gebirg (Frankreich)
- 2002 5th Moscow intern. Festival of Mountain and Adventure Film (Russland)
- 2003 36th U.S. International Film and Video Festival für Schönbrunn – Well of Beauty (USA)
- 2003 New York Festival – Best Editing 'Finalist Certificate' – für 100 Jahre Wiener Linien (USA)
- 2003 European Masterclass für tools vs. gravity (Deutschland)
- 2004 Multimedia Staatspreis für tools vs. gravity (Österreich)
- 2005 Billy Wilder Award (für internationale Verdienste um den Österreichischen Film)
- 2006 New York Film Festival – Gold World Medal – für Wachau – Land am Strome (USA)
- 2006 Axel Corti Preis für „außergewöhnliche Naturdokumentationen“ (Österreich)
- 2006 39th U.S. International Film and Video Festival (Los Angeles, USA) – Gold Camera Award – für 125 Jahre Siemens Österreich
- 2006 39th U.S. International Film and Video Festival (Los Angeles, USA) – Silver Camera Award – für Wachau – Valley of Golden Magic
- 2006 39th U.S. International Film and Video Festival (Los Angeles, USA) – Certificate for Creative Excellence – für Mozart 06
- 2006 Grand Prix Cifft (Vienna, Austria) – Mention – für Neujahrskonzert 2006 – Mozart 06
- 2007 New York Film Festival – Bronze World Medal – für Salzburg – Im Schatten der Felsen (USA)
- 2007 SW ITF'CRO. Int. Tourfilm Festival in Split (Kroatien) – Diplom für den besten Schnitt – Niederösterreich – Impressionen aus dem weiten Land
- 2008 Tourfilm Festival Riga 2008 (Lettland) – Grand Award for the best tourism film – für Austrian Kickoff
- 2008 Das goldene Stadttor 2008 (ITB Berlin) – 2. Preis in der Kategorie REGION – für Austrian Kickoff
- 2008 41st U.S. International Film and Video Festival (Los Angeles, USA) – Certificate for Creative Excellence – für Austrian Kickoff
- 2008 1st Art & Tur – International Tourfilm Festival (Portugal) – Spezial Prize of the Jury – für Tirol – Land of Water
- 2008 1st Art & Tur – International Tourfilm Festival (Portugal) – Honour Mention – für Austrian Kickoff
- 2008 11. ITF'2008 CRO International Tourfilm Festival in Split (Kroatien) – Preis für die beste Regie – für Austrian Kickoff
- 2010 CINE TIROL Award für herausragende Leistungen für Tirol
- 2014 New York Film Festival – Gold World Medal – Zauber von Laxenburg
- 2016 New York Film Festival – Bronze World Medal – Zauberhaftes Salzburg (Magic Salzburg)
- 2017 Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich
- 2022 Österreichisches Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst für Verdienste um die Republik Österreich
Weblinks
- www.rihafilm.com – Georg Riha Filmproduktion
- Georg Riha bei IMDb
- Literatur von und über Georg Riha im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Herr der Bildgewalten: Georg Riha wird 70 APA-Gespräch, noe.orf.at, 28. August 2021