Georg Schirrmeister

deutscher Architekt From Wikipedia, the free encyclopedia

Georg Schirrmeister (* 21. Dezember 1890 in Berlin; † 1969) war ein deutscher Architekt.

Schirrmeister studierte Architektur an der Technischen Hochschule Stuttgart.[1] Zunächst arbeitete er in verschiedenen Architekturbüros, zuletzt als Erster Architekt (Büroleiter). Zum 1. April 1932 trat er der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 1.063.060),[2] ab 1935 wirkte er als Zellenleiter.[1] 1936 war er Träger des Kunst- und Literaturpreises der Stadt Jena.[1]

Im Jena der Nachkriegszeit gehörte Schirrmeister zu einem „Netzwerk ehemaliger Stuttgarter“, die ihre Lehrer Paul Bonatz, Paul Schmitthenner und Heinz Wetzel als „wichtigen Bezugspunkt“ sahen.[3] Der Leiter der 1949 entstandenen Jenaer Außenstelle des Landesprojektierungsbüros Thüringen, Rolf Fricke (* 1911), holte Kollegen wie Schirrmeister oder Hans Schlag (1890–1970) in sein Büro.[4] Zu den Bauten von Fricke und Schirrmeister gehören die Landesschule der FDJ (1950–1952), das Geologische Institut (1952–1953) und der Hörsaal des Chemischen Instituts (1952–1954) in Jena.[3] In Weimar wurde das ehemalige Ärztehaus 1935 bis 1937 nach seinen Plänen errichtet.

Einzelnachweise

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