Georg von Saluzzo
Bischof von Aosta und Lausanne
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Leben

Georg war der Sohn des Eustachius von Monterosso aus dem Geschlecht der Markgrafen von Saluzzo. Er ist erstmals 1414 belegt. 1424 war er Erzdiakon in Lyon, weilte ab 1432 an der Kurie in Rom und wurde 1433 Bischof von Aosta. Als Teilnehmer am Konzil von Basel wählte er 1439 Felix V.[1] Georg wurde 1440 als Nachfolger von Jean de Prangins, der ihm in Aosta nachfolgte, nach Lausanne transferiert. Er war ein Vertrauter der Herzöge von Savoyen. Während seiner Amtszeit fanden zwei Hexenjagden in seiner Diözese statt. Er war ein Gönner des Felix Hemmerlin, als dieser in Ungnade fiel.
Literatur
- Martin Schmitt: Memoires historiques sur le diocèse de Lausanne. Tome deux. Fribourg 1859, S. 177–193 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
Weblinks
- Georg Modestin: Saluces, Georges de. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
- Eintrag zu Georg von Saluzzo auf catholic-hierarchy.org; abgerufen am 29. November 2016. (englisch)