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Georgia Hunter Bell

britische Leichtathletin From Wikipedia, the free encyclopedia

Georgia Hunter Bell (* 17. Oktober 1993 in Paris als Georgia Bell) ist eine britische Leichtathletin, die sich auf den Mittelstreckenlauf spezialisiert hat. Sie ist Inhaberin des britischen Landesrekordes über 1500 Meter und gewann 2024 eine olympische Bronzemedaille über diese Distanz. Zudem wurde sie 2026 in Toruń Hallenweltmeisterin sowie in Birmingham Europameisterin.

Schnelle Fakten Karriere, Medaillenspiegel ...
Georgia Hunter Bell

Georgia Bell bei den Hallenweltmeisterschaften 2024 in Glasgow
Georgie Bell (2024) in Glasgow

Nation Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich
England England
Geburtstag 17. Oktober 1993 (32 Jahre)
Geburtsort Paris, Frankreich
Karriere
Disziplin Mittelstreckenlauf
Verein Belgrave Harriers
Trainer Geoff Williams (2010–2012)
Noel Stoddart (2012)
Trevor Painter (seit 2014)
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Weltmeisterschaften 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Hallenweltmeisterschaften 1 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Commonwealth Games 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Europameisterschaften 1 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Olympische Ringe
 Olympische Spiele
Bronze Paris 2024 1500 m
Logo der World Athletics
 Weltmeisterschaften
Silber Tokio 2025 800 m
Logo der World Athletics
 Hallenweltmeisterschaften
Silber Nanjing 2025 1500 m
Gold Toruń 2026 1500 m
Logo der Commonwealth Games Federation
 Commonwealth Games
Gold Glasgow 2026 800 m
Logo der EAA
 Europameisterschaften
Silber Rom 2024 1500 m
Gold Birmingham 2026 1500 m
letzte Änderung: 21. August 2026
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Sportliche Laufbahn

Erste internationale Erfahrungen sammelte Georgia Hunter Bell, die an der University of Birmingham sowie an der University of California, Berkeley studierte, bei den Hallenweltmeisterschaften 2024 in Glasgow, bei denen sie in 4:03,47 min den vierten Platz im 1500-Meter-Lauf belegte. Im Juni gewann sie bei den Europameisterschaften in Rom in 4:05,33 min die Silbermedaille hinter der Irin Ciara Mageean. Im Juli wurde sie beim London Athletics Meet in 1:56,28 min Dritte im 800-Meter-Lauf und anschließend gewann sie bei den Olympischen Spielen in Paris mit neuem Landesrekord von 3:52,61 min im Finale die Bronzemedaille hinter der Kenianerin Faith Kipyegon und Jessica Hull aus Australien.[1] Daraufhin wurde sie bei der Athletissima in Lausanne in 1:58,52 min Zweite über 800 Meter und beim Memoriał Kamili Skolimowskiej wurde sie in 3:58,11 min Dritte über 1500 Meter. Bei Weltklasse Zürich wurde sie in 1:57,94 min Zweite über 800 Meter, wie auch beim Memorial Van Damme in 1:57,50 min. Im Jahr darauf reiste sie als Favoritin über 1500 Meter zu den Halleneuropameisterschaften in Apeldoorn, belegte dort aber in 4:08,45 min nur den vierten Platz. Kurz darauf gewann sie bei den Hallenweltmeisterschaften in Nanjing in 3:59,84 min die Silbermedaille hinter der Äthiopierin Gudaf Tsegay. Im Juni wurde sie beim Grand Slam Track Philadelphia in 1:58,99 min Zweite über 800 Meter und im Juli siegte sie in 1:56,74 min beim London Athletics Meet. Im August wurde sie in Chorzów in 3:56,00 min Dritte über 1500 Meter und bei der Athletissima in Lausanne in 1:57,55 min über 800 Meter. Bei Weltklasse Zürich gelangte sie mit 1:55,96 min auf Rang zwei über 800 Meter, ehe sie bei den Weltmeisterschaften in Tokio in 1:54,90 min im Finale die Silbermedaille hinter der Kenianerin Lilian Odira gewann. 2026 gewann sie bei den Hallenweltmeisterschaften in Toruń mit neuem britischen Hallenrekord von 3:58,53 min die Goldmedaille über 1500 Meter und sicherte sich damit ihren ersten internationalen Titel.[2] Anfang Juni siegte sie in 3:58,63 min bei der Golden Gala Pietro Mennea über 1500 Meter und anschließend in 3:55,63 min beim Meeting de Paris. Im Juli siegte sie in 1:59,51 min über 800 Meter bei den Commonwealth Games in Glasgow und siegte kurz darauf bei den Europameisterschaften in Birmingham in 4:07,78 min über 1500 Meter und sicherte sich damit ihren ersten EM-Titel.[3]

2024 wurde Hunter Bell britische Meisterin im 1500-Meter-Lauf sowie 2025 und 2026 über 800 Meter. Zudem wurde sie 2024 und 2025 Hallenmeisterin über 1500 Meter.

Persönliche Bestzeiten

  • 800 Meter: 1:54,90 min, 21. September 2025 in Tokio
    • 800 Meter (Halle): 1:57,80 min, 1. März 2026 in Glasgow
  • 1500 Meter: 3:52,61 min, 10. August 2024 in Paris (britischer Rekord)
    • 1500 Meter (Halle): 3:58,53 min, 22. März 2026 in Toruń (britischer Rekord)
  • Meile: 4:18,52 min, 4. Juli 2026 in Eugene
    • Meile (Halle): 4:23,35 min, 8. Februar 2025 in New York City
    • 3000 Meter (Halle): 8:36,96 min, 2. Februar 2025 in Boston
  • 5000 Meter: 15:35,24 min, 26. April 2024 in London
Commons: Georgia Bell – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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