Georgseichen (Hannover)
Eichengruppe mit Gedenkstein in Hannover
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Der Georgsstein in Hannover und die dazugehörigen Georgseichen im Georgengarten stammen aus der Zeit des Königreichs Hannover. Die Bäume mit Denkstein wurden im Jahr 1839 am 20. Geburtstag des Thronfolgers Georg von Hannover[1] an den Westrand des Rasen-Ovals vor dem Georgenpalais gepflanzt.[2]
Frühling 2017; im Hintergrund links der Leibniztempel
Geschichte

mehrfarbige Lithographie aus dem hannoverschen Plan Die Königl. Haupt- und Residenz-Stadt Hannover mit ihren Umgebungen, Gebrüder Jänecke
Nachdem der Georgengarten zur Zeit der Weimarer Republik im Jahr 1921 von den Welfen in Besitz der Stadt Hannover gelangt war,[2] wurden die Georgseichen knapp ein Jahrhundert nach ihrer Einsetzung am 12. September 1934 zum Naturdenkmal erklärt.[1] Von den ehemals drei Eichen[3] wurden jedoch nur zwei Bäume unter Naturschutz gestellt.[1] In der durch die nunmehr zuständige Region Hannover im Jahr 2010 veröffentlichten Auflistung ihrer Naturdenkmale sind die Georgseichen nicht mehr enthalten.[4]
Inschrift
Die Inschrift nach Franz Hinrich Hesses Führer durch Hannover Stadt und Land lautet:[5]
„DIESE DREI EICHEN SIND GEPFLANZT
ZUM ANDENKEN AN DEN XX. GEBURTSTAG
SEINER KÖNIGLICHEN HOHEIT
DES KRONPRINZEN GEORG VON HANNOVER
IM JAHRE MDCCCXXXIX
VON R. W. JELF, FR. V. FRESE
UND MRS. M. FORD“
Richard William Jelf war ein Lehrer des Kronprinzen, Ernst von Frese dessen Adjutant.[5]