Geozentrum Hannover
Sitz dreier geowissenschaftlicher Einrichtungen in Hannover Groß-Buchholz
From Wikipedia, the free encyclopedia
Das Geozentrum Hannover (GZH) ist der gemeinsame Sitz dreier geowissenschaftlicher Einrichtungen im Stadtteil Groß-Buchholz in Hannover, bestehend aus der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), dem Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) und dem Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik (LIAG). Die Einrichtungen beschäftigen insgesamt rund 1000 Mitarbeiter und teilen sich große Teile der Infrastruktur, besitzen gemeinsame Archive, Bibliotheken und Sammlungen und organisieren Veranstaltungen übergreifend.[1][2]
| Geozentrum Hannover | |
|---|---|
Gemeinsames Logo | |
| Kategorie: | Verbund aus Bundesbehörde (BGR), Landesbehörde (LBEG) und Forschungseinrichtung (LIAG) |
| Standort der Einrichtung: | Hannover |
| Fächer: | Geowissenschaften |
| Mitarbeiter: | ca. 1000 (2025)[1][2] |
| Homepage: | www.geozentrum-hannover.de |

Geschichte
Die drei Einrichtungen gehen auf das Amt für Bodenforschung (AfB) zurück, aus welcher 1958 die Bundesanstalt für Bodenforschung (heutige BGR) ausgliedert wurde.[3] Im Folgejahr wird das AfB aufgelöst und als Niedersächsisches Landesamt für Bodenforschung (NlfB) neu aufgestellt.[3] Der gemeinsame Sitz beider Einrichtungen wurde 1964 errichtet,[4] im Oktober 1965 erhielt das Hochhaus in Ehrung von Alfred Bentz den Namen "Alfred-Bentz-Haus".[5] Ende 1999 werden die "Geowissenschaftlichen Gemeinschaftsaufgaben" (heutiges LIAG) aus dem NlfB ausgegliedert und 2006 wird das Niedersächsisches Landesamt für Bodenforschung mit dem Landesbergamt Clausthal-Zellerfeld 2006 zu dem heutigen LBEG zusammengeführt.[6]