Gerard Kanduth

österreichischer Jurist und Schriftsteller From Wikipedia, the free encyclopedia

Gerard Kanduth (* 4. September 1958 in Lienz) ist ein österreichischer Jurist und Schriftsteller.

Gerard Kanduth, 2011

Leben

Gerard Kanduth verbrachte seine Kindheit in Kötschach-Mauthen im Gailtal, besuchte von 1968 bis 1976 als Internatsschüler des Bundeskonvikts Lienz (als sog. „Konviktler“[1]) das neusprachliche Gymnasium in Lienz und studierte von 1977 bis 1983 an der Universität Wien Rechtswissenschaften. Er wurde 1987 zum Richter ernannt und arbeitete seit 1996 bis 2022 am Landesgericht Klagenfurt als Rechtsmittelrichter in Zivilsachen. Kanduth ist Mitglied der IG Autorinnen Autoren[2] und des Kärntner Schriftstellerverbandes, nunmehr: Kärntner SchriftstellerInnenverbandes, den er von 2002 bis 2016 als Präsident leitete.[3] Er begegnet in seiner oft haikuartigen, aphoristischen Gedankenlyrik dem inneren und äußeren Alltag mit Wortwitz und Sprachgefühl[4], aber auch mit sozialem Engagement und schreibt nunmehr vorwiegend essayistische und satirische Prosa. 2016 erhielt er den Kulturpreis der Stadt Klagenfurt.[5]

Werke

Buchveröffentlichungen

Anthologiebeiträge (Auswahl)

Herausgeber

  • Tagbilder und Gegenwelten. Anthologie des Kärntner Schriftstellerverbandes. Mohorjeva/Hermagoras, Klagenfurt/Laibach/Wien 2004, ISBN 3-7086-0022-3.

Literatur

Einzelnachweise

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