Gerd Friedmann
deutscher Radiologe und Hochschullehrer
From Wikipedia, the free encyclopedia
Gerhard „Gerd“ Friedmann (* 16. Mai 1925 in Amberg; † 19. Dezember 2020 in Köln) war ein deutscher Radiologe und Hochschullehrer.
Leben und Werk
Gerhard Friedmann, geboren in der Oberpfalze, studierte nach dem Abitur 1943 am Wilhelmsgymnasium München[1] Medizin und wurde 1951 in Erlangen mit einer Arbeit über Anfangsergebnisse bei der unblutigen Caverneneröffnung nach Maurer zum Dr. med. promoviert.
Im Jahr 1961 habilitierte er sich begann seine Lehrtätigkeit an der Universität zu Köln. Dort hatte er von 1967 bis zu seiner Emeritierung 1990 den Lehrstuhl für Klinische Radiologie inne und leitete als Institutsdirektor das Radiologische Institut. Sein Forschungsgebiet umfasste insbesondere die diagnostische Anwendung medizinischer bildgebender Verfahren wie der Röntgenstrahlen und der Kernspinresonanztomografie. Bereits 1980 hatte er über 100 Fachveröffentlichungen vorzuweisen.
Gerhard Friedmann war verheiratet mit Beatrice Friedmann, geborener Wirtz.
Auszeichnungen
- 1989: Hermann-Rieder-Medaille des Deutschen Röntgenkongresses
- 1990: Johann-Georg-Zimmermann-Medaille
- 1999: Röntgen-Plakette
Publikationen
- mit Walter J. Huk und Günther Gademann: Magnetic Resonance Imaging of Central Nervous System Diseases: Functional Anatomy – Imaging Neurological Symptoms – Pathology. Springer, Berlin 1990.
- mit Frank Thun: Röntgendiagnostik der Rückenmarktumoren. In: Deutsches Ärzteblatt. Band 33, 1974, S. 2415–2424.
Literatur
- Friedmann, Gerhard. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s Who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 336.