Gerda Wendermann

deutsche Kunsthistorikerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Gerda Wendermann (* 1956 in Bottrop) ist eine deutsche Kunsthistorikerin.

Leben

Sie absolvierte ein Studium der Kunstgeschichte, Klassischen Archäologie und Europäischen Ethnologie. Sie promovierte in Münster[1] und volontierte an der Hamburger Kunsthalle. 1993 kam sie nach Weimar. Wendermann ist bei der Klassikstiftung Weimar tätig mit dem Schwerpunkt Kunst im 19. und 20. Jahrhundert als Kustodin. Von 1993 bis 2006 war sie Oberkustodin für moderne Kunst an den Kunstsammlungen zu Weimar und bis 2022 Malerei und Plastik von 1860 bis 1919 an der Klassik Stiftung Weimar.[2] Sie ist Herausgeberin bzw. Mitherausgeberin zahlreicher Kunstkataloge und Kuratorin zahlreicher Ausstellungen.[3]

Werke (Auswahl)

  • Gerda Wendermann: Studien zur Rezeption des Neo-Impressionismus in den Niederlanden, LIT, Hamburg 1993 (zugl. Diss. Münster 1993).
  • Paul Scheerbarth, Jenseitskarikaturen : Hamburger Kunsthalle, 26. Januar bis 18. März 1990, Dölling u. Galitz, Hamburg 1990.
  • Hans Winkler: eine Retrospektive ; Kunstsammlungen zu Weimar, Kunsthalle am Theaterplatz, 20 Januar bis 21. Februar 1994, Hrsg. Kunstsammlungen zu Weimar, Weimar 1994.
  • Jiří Georg Dokoupil, der Ring des Nibelungen : Kunstsammlungen zu Weimar [eine Ausstellung der Kunstsammlungen zu Weimar im Kunstkabinett am Goetheplatz, 14.3.–20.4.1997], VDG, Weimar 1997.
  • Peter Roehr 1944–1968, Neues Museum Weimar, hrsg. von den Kunstsammlungen zu Weimar. Bearb. von Gerda Wendermann, Hatje Cantz, Ostfildern 2000.
  • Wolfgang Holler, Gerda Wendermann, Gudrun Püschel: Krieg der Geister – Weimar als Symbolort deutscher Kultur vor und nach 1914. Sandstein, Dresden 2014, ISBN 978-3-95498-072-7

Einzelnachweise

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