Gerhard-Löwenthal-Preis

zwei Preise, die an das politische und publizistische Vermächtnis Gerhard Löwenthals erinnern sollen From Wikipedia, the free encyclopedia

Als Gerhard-Löwenthal-Preis werden zwei Preise bezeichnet,[1] die an das politische und publizistische Vermächtnis Gerhard Löwenthals erinnern sollen. Dies ist zum einen der Journalistenpreis Gerhard-Löwenthal-Preis für Journalisten, der „kontinuierliche, besonders qualitätsvolle und bahnbrechende Beiträge“ auf dem Gebiet des „freiheitlich-konservativen Journalismus“ auszeichnen soll,[2] und zum anderen ein undotierter Gerhard-Löwenthal-Ehrenpreis, mit dem jeweils das Lebenswerk eines Publizisten gewürdigt wird.[2] Er wurde von der neurechten Förderstiftung Konservative Bildung und Forschung (FKBF) in Kooperation mit der Wochenzeitung Junge Freiheit und Ingeborg Löwenthal gestiftet.[2]

Die beiden Preise wurden von 2004 bis 2009 jährlich, seitdem bis 2019 zweijährlich vergeben. Die Preisverleihung fand bis 2019 Ende November oder Anfang Dezember in der Berliner Zitadelle Spandau statt. Der Journalistenpreis war mit 10.000 Euro (bis 2015 5000 Euro)[3] dotiert.

Geschichte

Der Gerhard-Löwenthal-Preis wurde im Jahr 2004 von der Wochenzeitung Junge Freiheit und Ingeborg Löwenthal, der Witwe Gerhard Löwenthals, ins Leben gerufen.[4][5]

Seit 2007 wird der Preis von der Förderstiftung Konservative Bildung und Forschung (FKBF) in Zusammenarbeit mit der Jungen Freiheit vergeben.[4][5] Die FKBF wurde von Caspar von Schrenck-Notzing gegründet, ihr Vorsitzender ist seit 2007 Dieter Stein,[6] der Gründer und Chefredakteur der Jungen Freiheit.

Preisträger

Gerhard-Löwenthal-Preis für Journalisten

Den dotierten Gerhard-Löwenthal-Preis für Journalisten erhielten bisher:[7]

Bis auf Wendt sind oder waren alle Preisträger Autoren der Jungen Freiheit selbst, manche regelmäßig.[9]

Gerhard-Löwenthal-Ehrenpreis

Den undotierten „Gerhard-Löwenthal-Ehrenpreis für besondere publizistische Verdienste“ erhielten bisher:[7]

Einzelnachweise

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