Gerhard Krohmer
Oberlandrat in Klattau
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Gerhard Paul August Krohmer (* 30. November 1908 in Gnadental; † 11. Dezember 1989 in Ludwigsburg) war ein deutscher Oberlandrat in Klattau im Protektorat Böhmen und Mähren und nach dem Zweiten Weltkrieg stellvertretender Oberbürgermeister von Ludwigsburg.
Leben und Wirken
Krohmer war der Sohn des Pfarrers Martin Krohmer und dessen Ehefrau Elisabeth geborene Traub.
1935 legte er die zweite juristische Staatsprüfung ab. Als Regierungsrat war er zunächst im Polizeipräsidium in Stuttgart tätig, bevor er ab Dezember 1939 als Oberlandrat für den Oberlandratsbezirk Klattau im Protektorat Böhmen und Mähren eingesetzt wurde. Krohmer war Mitglied der NSDAP (Mitgliedsnummer 233253[1]) und SS-Sturmbannführer (Mitgliedsnummer 44313[2]). Während des Zweiten Weltkrieges wurde er 1942 zur Wehrmacht einberufen. 1951 kehrte er aus der Kriegsgefangenschaft zurück. Er ließ sich in Ludwigsburg nieder, wo er zum stellvertretenden Oberbürgermeister gewählt wurde.
Sein älterer Bruder Ernst Krohmer war Kreisleiter der NSDAP in Böblingen.[3]
Literatur
- Der Städtetag. 1968, S. 588.