Gerhard Pasternack

deutscher Literaturwissenschaftler From Wikipedia, the free encyclopedia

Leben

Nach der Promotion zum Dr. phil. 1967 in Hamburg war Pasternack als wissenschaftlicher Assistent an den Universitäten Regensburg (1967 bis 1971) und Kiel (1971 bis 1978) tätig, zuletzt mit einem Habilitations-Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft. 1978 habilitierte er sich in Kiel und übernahm dann eine Gastprofessur an der Universität Bielefeld.[1] Von 1980 bis zu seinem Ruhestand im Jahre 2002 war er Universitätsprofessor für „Literaturwissenschaft mit dem Schwerpunkt Literatur- und Texttheorie, Methodenlehre“ an der Universität Bremen.

Seine Forschungsgebiete waren philosophische Hermeneutik; Ästhetik und Methodologie der Geisteswissenschaften.

Er gehörte der Philosophischen Gesellschaft Bremen an und war deren stellvertretender Vorsitzender.[4]

Pasternack starb 2024, er wurde auf dem Riensberger Friedhof in Bremen beigesetzt.[2]

Werke (Auswahl)

  • Spiel und Bedeutung. Untersuchungen zu den Trauerspielen Daniel Caspers von Lohenstein. Matthiesen, Lübeck 1971.
  • Theoriebildung in der Literaturwissenschaft. Einführung in Grundfragen des Interpretationspluralismus. Fink, München 1975, ISBN 3-7705-1218-9.
  • Interpretation. Fink, München 1979, ISBN 3-7705-1791-1.
  • Georg Lukács. Späte Ästhetik und Literaturwissenschaft. Hain, Frankfurt 1986, ISBN 3-445-02503-7.

Einzelnachweise

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