Gerhard Pfreundschuh

deutscher Kommunalpolitiker From Wikipedia, the free encyclopedia

Gerhard Pfreundschuh (* 9. Februar 1941 in Heidelberg) ist ein deutscher Kommunalpolitiker. Er war von 1981 bis 1997 Landrat des Neckar-Odenwald-Kreises.

Werdegang

Pfreundschuh studierte zunächst Rechtswissenschaft. Er ist seit 1966 Mitglied der katholischen Studentenverbindung KDStV Tuiskonia München im CV.[1] Er legte das erste und zweite juristische Staatsexamen ab. Ein wirtschaftswissenschaftliches Studium an der Universität Mannheim schloss er als Diplom-Volkswirt ab. 1977 wurde er an der Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer mit der Dissertation Entstehung und Merkmale des frühen Rechtsstaats zum Dr. rer. publ. promoviert. Anschließend trat er in den Dienst des Landes Baden-Württemberg ein. Bis 1981 war er Erster Bürgermeister von Wertheim und Stellvertreter des Oberbürgermeisters Karl Josef Scheuermann. 1981 wurde er zum Landrat des Neckar-Odenwald-Kreises gewählt. 1989 wurde er für eine zweite Amtszeit wiedergewählt, obwohl ihm sowohl seine eigene Partei, die CDU, als auch die SPD offiziell die Unterstützung versagten.[2] Pfreundschuh trat daraufhin aus der CDU aus und trat der rechtskonservativen Partei Bund freier Bürger bei. 1997 schied der aus dem Amt. Daraufhin war er von 1998 bis zum Eintritt in den Ruhestand 2008 war er Leiter des Steinbeis-Transferzentrums Kommunales Management in Heidelberg.

Pfreundschuh gilt als Kenner der Rechts-, Verfassungs- und Verwaltungsgeschichte Süddeutschlands.

Einzelnachweise

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