Germaniadenkmal
Denkmäler mit dem Abbild der deutschen Nationalallegorie Germania
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Germaniadenkmäler sind Denkmäler mit dem Abbild der Nationalallegorie Germania. Sie wurden vor allem im 19. Jahrhundert zur Ehre des deutschen Vaterlandes errichtet.

Das bekannteste Denkmal dieser Art dürfte das Niederwalddenkmal bei Rüdesheim am Rhein sein. Es stellt Germania mit siegreich erhobener Krone und friedvoll gesenktem Schwert dar. Das insgesamt 38 Meter hohe Monument gehörte im Kaiserreich zu den Nationaldenkmälern Deutschlands.
Erhaltene Germaniadenkmäler in Deutschland (Auswahl)
in alphabetischer Reihenfolge
- Bismarck-Nationaldenkmal am Großen Stern in Berlin-Tiergarten (die Germania-Skulptur steht am rechten Rand des Denkmals)
- Germaniadenkmal in Bad Düben, Sachsen
- Germania (Bad Kissingen) Gedenkskulptur für Gefallene des Deutschen Krieges in Bad Kissingen, Unterfranken (Bayern)
- Germaniadenkmal in Bad Wildungen, erstellt von Friedrich Volke, Karlsruhe
- Germania-Denkmal (Borbeck) in Essen-Borbeck, Nordrhein-Westfalen
- Germania-Denkmal in (Bochum-)Langendreer, Statue 1981 in das Stadtarchiv Bochum gebracht, heute im Eingangsbereich mit dem Bochumer Soldatendenkmal aus der NS-Zeit, ehemals Stadtpark Bochum, ausgestellt
- Germaniadenkmal in Bünde, Nordrhein-Westfalen
- Kriegerdenkmal zur Erinnerung an die Gefallenen der Einigungskriege mit dem Standbild der „Germania“ in Duisburg-Essenberg, Nordrhein-Westfalen
- Germaniadenkmal in Gröningen, Sachsen-Anhalt
- Kriegerdenkmal in Kirchardt, Baden-Württemberg
- Germaniadenkmal für die Kämpfer von 1849 auf dem Friedhof in Kirchheimbolanden
- Germaniadenkmal in Lauchhammer, Brandenburg
- Germaniadenkmal in Lohne (Oldenburg) vor der Germania-Apotheke, Niedersachsen
- Germaniadenkmal in Leimbach, Stadtteil von Mansfeld im Verkehrskreisel B242, B86
- Germaniadenkmal in Neckarbischofsheim auf dem Marktplatz, errichtet 1886/87 zu Ehren der Kriegsteilnehmer 1870/71 von Friedrich Volke, Karlsruhe
- Germaniadenkmal in Oberhausen-Lirich, Westfriedhof
- Kriegerdenkmal für die Gefallenen der Einigungskriege und des Krieges 1870/71 mit Germania in Oberwesel am Rhein[1]
- Krieger- und Reichsgründungsdenkmal auf dem Alten Friedhof in Ravensburg, Baden-Württemberg
- Germaniadenkmal in Rohrsheim, Sachsen-Anhalt, Landkreis Harz
- Niederwalddenkmal bei Rüdesheim am Rhein im Landschaftspark Niederwald, Hessen
- Germaniadenkmal in Ruhland, errichtet 1885 zu Ehren der Gefallenen und Kriegsteilnehmer 1866 und 1870/71
- Germaniadenkmal in Varel (Friesland), errichtet 1874 zur Erinnerung an die im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 getöteten Bürger der Stadt; das Denkmal kann als Ausdruck der Versöhnung gedeutet werden (geneigte Kopfhaltung, Blickrichtung nach Süden, nicht nach Westen, abgesenkter Schild).
- Kriegerdenkmal Germania (Witten) in Witten, Nordrhein-Westfalen
- Standbild der Germania in Wunstorf[2]
- Existierende Denkmäler
- Germaniadenkmal in Witten
- „Germania“ in Duisburg-Essenberg
- Germania aus (Bochum-)Langendreer
- Germania-Denkmal 1870–71 in Varel
- Germania-Denkmal (Gröningen)
- Bad Kissingen
- Essen-Borbeck
Ehemalige Germaniadenkmäler (Auswahl)
in alphabetischer Reihenfolge (nach ehemals deutschen Namen)
- das Germaniadenkmal am Stadtschloss in Berlin
- Germaniadenkmal in (Bochum-)Werne[3]
- das Kriegerdenkmal für die Gefallenen der Einigungskriege in Büderich, Nordrhein-Westfalen
- das Kriegerdenkmal für die Gefallenen der Einigungskriege in Dortmund-Aplerbeck
- das Germaniadenkmal auf dem Altmarkt in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden
- der Germaniabrunnen (trotz starker Germania-Präsenz zumeist Bismarckbrunnen genannt), in Flensburg enthüllt am 1. April 1903, 1937 demontiert, Überreste im Carlisle-Park
- das Germaniadenkmal (Gleiwitz), Kriegerdenkmal für die Gefallenen der Einigungskriege in Gleiwitz/Schlesien (heute Gliwice)
- das Kriegerdenkmal für die Gefallenen der Einigungskriege in Insterburg/Ostpreußen
- die Germania, Kriegerdenkmal für die Gefallenen der Einigungskriege in Hamminkeln
- das Kriegerdenkmal 1870/71 auf dem Markt in Hohensalza (heute Inowrocław in Polen)[4]
- das Germaniadenkmal (Königshütte), Kriegerdenkmal für die Gefallenen der Einigungskriege in Königshütte/Schlesien (heute Chorzów)
- das Kriegerdenkmal 1870/71 in Krefeld
- das Siegesdenkmal in Leipzig, Sachsen, auf dem Leipziger Markt
- das Kriegerdenkmal für die Gefallenen der Einigungskriege in Lissa (Provinz Posen)
- das Kriegerdenkmal für die Gefallenen der Einigungskriege in Lottringhausen (Westfalen)
- das Germaniadenkmal in Neustadt an der Weinstraße in der Hauberanlage bis ca. 1940
- das Germaniadenkmal in Nienburg/Weser; seit 1945 verschollen
- das 1873 errichtete und 1904 abgerissene Germania-Kriegerdenkmal des Bildhauers Hermann Schies im Nerotal in Wiesbaden
- das Kriegerdenkmal zur Erinnerung an die Gefallenen von 1870/71 in Perleberg
- das Siegesdenkmal 1870/71 in Schkeuditz (Sachsen)
- das Kriegerdenkmal für die Gefallenen der Einigungskriege in Sigmaringen
- das Kriegerdenkmal für die Gefallenen der Einigungskriege in Stallupönen/Ostpreußen
- das Kriegerdenkmal für die Gefallenen der Einigungskriege in Stendal (Altmark)
- das Kriegerdenkmal für die Gefallenen der Einigungskriege auf dem Fangelsbachfriedhof in Stuttgart
- das Kriegerdenkmal für die Gefallenen der Einigungskriege in Waltrop
- das Max-Schneckenburger-Denkmal in Tuttlingen
- Nicht mehr erhaltene Denkmäler
- Germaniabrunnen in Flensburg (1903)
- Reste des Kriegerdenkmals in Perleberg
- Hohensalza (heute Inowrocław in Polen)
- Germaniadenkmal in Königshütte, Oberschlesien (heute Chorzów)
- Germania, Krefeld