Geschwister-Scholl-Preis

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Der Geschwister-Scholl-Preis ist ein Literaturpreis, der 1980 vom Landesverband Bayern e. V. im Börsenverein des Deutschen Buchhandels und der Stadt München initiiert wurde. Ausgezeichnet wird jährlich ein Buch, „das von geistiger Unabhängigkeit zeugt und geeignet ist, bürgerliche Freiheit, moralischen, intellektuellen und ästhetischen Mut zu fördern und dem gegenwärtigen Verantwortungsbewusstsein wichtige Impulse zu geben.“

Preisträger 2025: Mitte: Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey, li: OB Dieter Reiter, re: Klaus Füreder, Börsenverein des Deutschen Buchhandels
Preisträgerin 2024: Katerina Gordeeva, li: OB Dieter Reiter, re: Klaus Füreder (Börsenverein)
Standing Ovations für Katerina Gordeeva

Der Preis ist zur Erinnerung an und zu Ehren von Sophie und Hans Scholl wegen ihres Engagements in der Weißen Rose im Widerstand gegen den Nationalsozialismus benannt. Er ist mit 10.000 Euro dotiert und wird bei einem Festakt – seit 1988[1] in der Großen Aula der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität – überreicht.

Preisträger

Geschwister-Scholl-Preis 2018 an Götz Aly
Geschwister-Scholl-Preis 2014 an Glenn Greenwald
Geschwister-Scholl-Preis 2010 an Joachim Gauck

Literatur

  • Börsenverein des Deutschen Buchhandels (Hrsg.): 25 Jahre Geschwister-Scholl-Preis. München 2004.
Commons: Geschwister-Scholl-Preis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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