Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie
wissenschaftliche Fachgesellschaft in Deutschland
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Die Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie (GPP) ist eine wissenschaftliche Fachgesellschaft, die die Kinderpneumolog(Inn)en in Deutschland, Österreich und der deutschsprachigen Schweiz vertritt. Sie ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF).
| Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie (GPP) | |
|---|---|
| Rechtsform | eingetragener Verein |
| Gründung | 1978 |
| Geschäftsstelle | Robert-Koch-Platz 9, 10115 Berlin |
| Zweck | Medizinische Fachgesellschaft für Kinderlungenheilkunde |
| Vorsitz | Nicolaus Schwerk (Hannover) (2025)[1] |
| Mitglieder | etwa 950 (2025) |
| Website | www.paediatrische-pneumologie.eu/ |
Ziele und Aufgaben
Die GPP setzt sich für den wissenschaftlichen Fortschritt in Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Atemorgane im Kindes- und Jugendalter und für eine optimale ambulante und stationäre medizinische Versorgung der Betroffenen ein. Sie widmet sich der Förderung der Forschung, der Vernetzung und dem Austausch von Wissenschaftlern und Klinikern sowie der Verbreitung neuer Erkenntnisse im Bereich der pädiatrischen Pneumologie. Besonderes Anliegen ist zudem die Fortbildung von Ärzten und medizinischen Assistenzberufen in der pädiatrischen Pneumologie.[2]
Aktivitäten
Arbeitsgruppen: Innerhalb der Gesellschaft haben sich zahlreiche Arbeitsgruppen zu verschiedenen wissenschaftlichen Themen der pädiatrischen Pneumologie formiert. Wesentliche Aufgabe der Arbeitsgruppen ist die Formulierung von Empfehlungen und Positionspapieren, die Mitarbeit bei der Entwicklung von Leitlinien und die Förderung der Forschung.
Jahrestagung: Die GPP richtet eine jährliche Tagung aus, auf der die Evidenz-basierten Standards der Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Lunge im Kindes- und Jugendalter, innovative Therapieansätze und aktuelle Forschungsergebnisse in der pädiatrischen Pneumologie vorgestellt und diskutiert werden.
Kooperation: Die Gesellschaft arbeitet mit anderen Fachgesellschaften der Kinder- und Jugendheilkunde und der Pneumologie auf nationaler und internationaler Ebene zusammen.
Nachwuchsförderung: Die GPP engagiert sich bei der Nachwuchsförderung und Weiterbildung von angehenden pädiatrischen Pneumologen. Hierzu werden regelmäßig Weiterbildungskurse (z. B. Bronchoskopiekurse im Rahmen der Jahrestagung) angeboten, die Gesellschaft hat Vorschläge zum Inhalt der Weiterbildung erarbeitet.
Forschungsförderung: Die GPP unterstützt junge Wissenschaftler im Bereich der pädiatrischen Pneumologie mit der Vergabe von Stipendien.
Veröffentlichungen
Die Gesellschaft veröffentlicht Stellungnahmen zu Vorgehensweisen, Maßnahmen und Standards in ihrem Fachgebiet. Hierzu gehören auch medizinische Leitlinien.[3][4] Seit 2022 erscheint die ausschließlich für die Vereinsmitglieder bestimmte GPP Zeitschrift im Thieme-Verlag in der Reihe Klinische Pädiatrie.[5][6]
Veranstaltungen
Ehrungen und Preise
Die Gesellschaft ernennt Ehrenmitglieder und lobt unter anderem folgende Preise aus:[9] Klosterfrau Award, Johannes Wenner Preis, Manes-Kartagener-Preis, Forschungspreis Mukoviszidose der Eva und Helmer-Christoph Lehmann Stiftung
Ehrenmitglieder (Stand Januar 2026): Dietrich Berdel, Joachim Freihorst, Manfred Götz, Matthias Griese, Jürg Hammer, Dietrich Hofmann, Wolfgang Leupold, Hermann Lindemann, Thomas Nicolai, Bodo Niggemann, Felix Ratjen, Dietrich Reinhardt, Frank Riedel, Josef Riedler, Christian Rieger, Ernst Rietschel, Markus Rutishauser, Martin Schöni, Antje Schuster, Jürgen Seidenberg, Horst von der Hardt
Kooperationen
Die Gesellschaft nennt unterhält Partnerschaften mit folgenden Organisationen:
Geschichte
Die Gesellschaft wurde im Jahr 1978 in Hannover gegründet. Seit 2016 ist die GPP Mitglied der AWMF.[4]