Gesine Hansen

deutsche Kinderärztin From Wikipedia, the free encyclopedia

Werdegang

Hansen studierte Medizin an der Ruhr-Universität-Bochum und der Charing Cross und Westminster Medical School London in UK. Von 1997 bis 1999 forschte sie am Institut für Immunologie und Transplantationsmedizin der Stanford University in den USA. Anschließend wurde sie als Professorin, Oberärztin und Leiterin der Sektion Pädiatrische Pneumologie und Allergologie an die Universitätskinderklinik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg berufen und übernahm die Leitung einer BMBF Nachwuchsforschergruppe.

Seit 2005 ist sie Professorin und seit 2006 zusätzlich ärztliche Direktorin des Zentrums für Kinderheilkunde und Jugendmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover.

Forschung

Hansen forscht an den Mechanismen und Therapien von Allergien und Immuntoleranz. Sie beschäftigt sich mit perinataler, immunologischer Prägung, also dem Einfluss von verschiedenen Faktoren, die um den Geburtszeitraum herum stattfinden, auf das Allergierisiko des Kindes. Ein weiterer Schwerpunkt von ihr ist die Entwicklung einer Behandlung der erblichen pulmonalen Alveolarproteinose (PAP) mittels gentechnisch veränderten Immunzellen.[1][2]

Hansen forscht auch an den genetischen Faktoren, die bei Kindern für einen schweren Verlauf einer Infektion mit dem Respiratorischen Synzytial-Virus (RSV) verantwortlich sind und arbeitet an darauf basierenden Screening- und Therapieansätze. In der Observationsstudie PedCAPNETZ-Studie, an der neun Studienzentren in Deutschland teilnehmen, untersucht sie die Epidemiologie, Behandlung und Verlauf von kindlicher Lungenentzündung.[3]

Auszeichnungen

Einzelnachweise

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