Gewerkschaftlicher Beratungsausschuss bei der OECD

Interessenvertretung der OECD From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Gewerkschaftliche Beratungsausschuss bei der OECD (kurz TUAC bzw. englisch Trade Union Advisory Committee to the OECD) ist eine gewerkschaftliche Interessenvertretung bei der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Er sieht sich selber als Schnittstelle der Gewerkschaften zur OECD und hat die Aufgabe, die Sicht auf die globalen Märkte um eine soziale Perspektive zu erweitern. Der TUAC koordiniert und vertritt den Standpunkt der Gewerkschaftsbewegung in den Industrieländern.

Das Gremium wird mittlerweile – zusammen mit dem Beratenden Ausschuss der Wirtschaft bei der OECD (BIAC) – als integraler Akteur des OECD-Ökosystems angesehen.[1] Die 1948 gegründete Organisation hat 59 Mitglieder (Gewerkschaften) in 32 OECD-Mitgliedsländern mit annähernd 60 Mill. Mitgliedern sowie fünf assoziierte Mitglieder.[2] Der Ausschuss hat seinen Sitz in Paris, Frankreich[3]; Präsidentin ist Liz Shuler (AFL-CIO)[4], Generalsekretärin Veronica Nilsson[5].

Zusammen mit dem Internationalen Gewerkschaftsbund (IGB) und den Globalen Gewerkschaftsföderationen (GUFs) bildet TUAC den Global-Unions-Rat[6].

In Zusammenarbeit mit dem IGB koordiniert TUAC die Arbeit der "Labour 7" (L7) und der "Labour 20" (L20), um die Stimme der Gewerkschaften in die G7 und die G20 zu bringen.[7]

Einzelnachweise

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