Giacomo Brogi
italienischer Fotograf
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Giacomo Brogi (* 6. April 1822 in Florenz, Großherzogtum Toskana; † 29. November 1881 in Florenz) war ein italienischer Fotograf.

Leben
Giacomo Brogi heiratete im Jahr 1846 und begann im selben Jahr als Retuscheur bei einem Kupferstecher zu arbeiten. Im Jahr 1856 eröffnete er sein erstes Fotostudio in Florenz und spezialisierte sich zunächst auf Porträtfotografie.[1] Zudem unterhielt er auch Studios in Neapel und Rom. Er unternahm Reisen in Nord- und Süditalien, nach Palästina, Ägypten und Syrien. Für seine Fotos der Heiligen Stätten wurde er von Papst Pius IX. mit einer Silbermedaille ausgezeichnet. Die Fotos der Firma Brogi wurden unter anderem an der Wiener Weltausstellung von 1873 präsentiert.
Nach seinem Tod ließ sein Sohn Carlo (1850–1925) das Studio in Florenz im Jahr 1888 renovieren und übernahm die Leitung der Firma Brogi.[1]
Galerie
- Porträt von Giuseppe Verdi
- Galleria Vittorio Emanuele, um 1870
- Straße in Neapel
- Paestum, Neptun-Tempel
- Porträt von Werner von Siemens
Literatur
- Catalogo delle fotografie pubblicate da Giacomo Brogi. Pitture, vedute, sculture, ecc. Napoli e Campania. Roma e Lazio. Sicilia, Bologna, Rimini, etc., Brogi, Florenz 1912.
- Catalogo delle fotografie pubblicate dalla ditta Giacomo Brogi, fotografo editore. Italia settentrionale: pitture, vedute, sculture, etc., Brogi, Florenz 1926.
- L'io e il suo doppio, un secolo di ritratto fotografico in Italia, 1895–1995. Ausstellungskatalog der Biennale di Venezia. Alinari, Florenz 1995.