Giessen (Werdenberger Binnenkanal)
Bach im Kanton St. Gallen
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Der Giessen (im Oberlauf: Heldbach, im Mittellauf: Saarbach) ist ein etwa 11 Kilometer langer Bach im Kanton St. Gallen, der in der Nähe von Grabs von links kommend in den Werdenberger Binnenkanal mündet.
| Giessen Im Oberlauf: Heldbach, Im Mittellauf: Saarbach | ||||
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| Daten | ||||
| Gewässerkennzahl | CH: 11017 | |||
| Lage | Alpenrheintal
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| Flusssystem | Rhein | |||
| Abfluss über | Werdenberger Binnenkanal → Rhein → Nordsee | |||
| Quelle | Im Wald, oberhalb von Sevelen 47° 7′ 5″ N, 9° 27′ 11″ O | |||
| Quellhöhe | ca. 1120 m ü. M.[1] | |||
| Mündung | bei Grabs 47° 11′ 38″ N, 9° 28′ 37″ O | |||
| Mündungshöhe | ca. 440 m ü. M.[1] | |||
| Höhenunterschied | ca. 680 m | |||
| Sohlgefälle | ca. 62 ‰ | |||
| Länge | ca. 11 km[1] | |||
| Einzugsgebiet | 62,25 km²[2] | |||
| Abfluss[2] AEo: 62,25 km² an der Mündung |
MQ Mq |
3,65 m³/s 58,6 l/(s km²) | ||
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Geographie
Verlauf
Die Quelle des Heldbachs liegt im Wald oberhalb von Sevelen unterhalb des Alvier auf etwa 1120 m ü. M. Der Bach fliesst zunächst nach Osten relativ steil ins Tal. Nach etwa 700 m fliesst ihm von Surberg her kommend ein kleiner Bach auf 910 m ü. M. zu. Nach weiteren 700 m vereinigt er sich mit einem von rechts kommenden Bach auf 660 m ü. M. und ändert den Namen zu Saarbach. Auf den nächste 600 m verlässt der Bach teilweise den Wald und ändert die Fliessrichtung leicht nach Nordost, vorbei am Ansaspitz. Er bildet dann zusammen mit einem von rechts kommenden kleinen Zufluss einen Weiher auf 570 m ü. M. Danach wird das Gelände nochmals steiler für etwa 500 m, wobei ihm von rechts ein Bach zufliesst und er schliesslich zusammen mit einem weiteren kleinen von rechts kommenden Zufluss einen weiteren Weiher auf 460 m ü. M. bildet. Der Bach ist nun im St. Galler Rheintal angekommen und fliesst ab hier kanalisiert zunächst noch kurz 300 m weiter Richtung Nordost, knapp ausserhalb von Sevelen. Danach biegt der Kanal ab Richtung Nord, Richtung Buchs, vorbei an Rans, das er nach weiteren 1,4 km erreicht. Hier fliesst ihm von links auf 450 m ü. M. ein kleiner Bach aus Rans zu. Weiter geht es durch den Ristengraben nach Räfis, das er etwa 500 m darauf erreicht. Der Bach durchfliesst nun das besiedelte Gebiet von Räfis das langsam nach Buchs übergeht und nimmt auf diesen 1,6 km einen kleinen Bach von rechts auf. Dann fliesst ihm auf 445 m ü. M. von rechts der Rollbach zu. Ab hier ändert der Bach den Namen zu Giessen. 300 m fliesst ihm mit dem Tobelbach von links ein weiterer grösserer Bach zu. Der Bach verlässt schliesslich nach weiteren 1,5 km das besiedelte Gebiet von Buchs. Weitere 700 m darauf fliesst ihm von links der ähnlich grosse Wettibach zu. Lediglich 100 m darauf nimmt er auf 442 m ü. M. auch noch den Studnerbach von links auf. Nach weiteren 1,5 km wird er schliesslich in den Werdenberger Binnenkanal geleitet, dem er von links auf 440 m ü. M. zufliesst.
Einzugsgebiet
Das Einzugsgebiet des Giessen hat eine Grösse von etwa 62 km². Der höchste Punkt im Einzugsgebiet ist auf 2367 m ü. M.[3]
Hydrologie
Bei der Mündung in den Werdenberger Binnenkanal beträgt die modellierte mittlere Abflussmenge des Giessen (MQ) 3,65 m³/s.[2]
| Der modellierte monatliche mittlere Abfluss (MQ) des Giessen in m³/s[2] |
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7 6 5 4 3 2 1 0 3,65 1,62 Jan. 2,00 Feb. 2,85 März 5,14 Apr. 6,72 Mai 6,36 Juni 4,72 Juli 3,83 Aug. 3,03 Sep. 2,53 Okt. 2,67 Nov. 1,96 Dez. |
| Durchgehende Linie: Mittlerer Jahresabfluss (MQ) 3,65 m³/s |
