Gigalitz
Berg in den Zillertaler Alpen in Tirol
From Wikipedia, the free encyclopedia
Der Gigalitz ist ein 3001 m ü. A.[2] hoher Berg im Floitenkamm der Zillertaler Alpen zwischen Floitengrund und Stillupgrund. Er gilt als Hausberg der Greizer Hütte.
| Gigalitz | ||
|---|---|---|
| Lapenscharte (links) und Gigalitz (rechts) mit Gigalitzturm (zwischen Gipfel und Lapenscharte), gesehen von Osten | ||
| Höhe | 3001 m ü. A. | |
| Lage | Tirol, Österreich | |
| Gebirge | Zillertaler Alpen | |
| Dominanz | 1,5 km → Greizer Spitze | |
| Schartenhöhe | 300 m ↓ Lapenscharte[1] | |
| Koordinaten | 47° 3′ 29″ N, 11° 53′ 27″ O | |
|
| ||
| Gestein | Augen- und Flasergneis, Granitgneis | |
| Erstbesteigung | 1884 Eugen Guido Lammer (touristisch) | |
| Normalweg | Südwestgrat von Greizer Hütte | |
Zustieg

Von der Greizer Hütte folgt man dem Weg hinauf zur Lapenscharte (2701 m; Übergang zur Kasseler Hütte) bis zu einer bezeichneten Abzweigung in ca. 2.500 m Höhe. Über markierte Spuren geht es auf dem wenig ausgeprägten Südwestgrat und danach auf grasigem Schrofen steil und ausgesetzt auf die beiden Gipfel hinauf. Bei Nässe und Schnee heikel, trockene Verhältnisse erforderlich. Auf dem Nordgipfel gibt es einen metallenen Richtungskreis. Gehzeit von der Greizer Hütte: ca. 2 Std. (775 Höhenmeter).
Gipfelkreuz
Klettertour
Eine von mehreren Klettertouren mit 7 Seillängen und dem Schwierigkeitsgrad 4+/5- bietet der benachbarte Gigalitzturm (2.978 m). Der Einstieg hierzu befindet sich direkt an der Lapenscharte.
Literatur
- Heinrich und Walter Klier: Alpenvereinsführer Zillertaler Alpen. Bergverlag Rudolf Rother, München 1996, ISBN 3-7633-1269-2
Karte
- Alpenvereinskarte (1:25.000), Blatt 35/2, Zillertaler Alpen – Mitte

