Gisela Sieber-Franze
deutsche Fernsehregisseurin
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Gisela Sieber-Franze (* um 1925; † nach 1984) war eine deutsche Fernsehregisseurin.
Leben und Wirken
Gisela Sieber-Franze war ab etwa 1956 in der Kinderfilmabteilung des Deutschen Fernsehfunks beschäftigt. In den folgenden Jahren hatte sie die Bildregie von einigen aufgezeichneten Inszenierungen für Erwachsene. Ab 1961 führte sie auch Regie in einigen Fernsehspielen auf Studiobühnen, in mehreren arbeitete sie mit Josef Stauder zusammen. Ihr letzter Film dort ist von 1970 bekannt. 1984 drehte sie noch einen Dokumentarkurzfilm über Hella Manigk, die 1945 kurzzeitige Bürgermeisterin in Ückeritz auf Usedom war.
Filmografie
Die meisten Fernsehfilme von und mit Gisela Sieber-Franze erfuhren nach ihrer Ausstrahlung keine länger anhaltende Rezeption.
- 1956: Stapellauf Frachtschiff Thälmann-Pionier (Regie)[1]
- 1958: Der schwarze Peter (Kinderfilm, Bildregie)
- 1958: Auf jeden Fall verdächtig (Bildregie)
- 1961: Heute bei Krügers (eine Folge, Regie)
- 1962: Nora 1960 (Regie)[2]
- 1963: Requiem für einen Lampenputzer (Bildregie; Regie Günther Rücker)
- 1964: Der Kammersänger (Bildregie)
- 1964: Der Fächer der Madame Pompadour (Regie mit Josef Stauder)
- 1964: Fortsetzung morgen (Bildregie)
- 1964: Das schwedische Zündholz (Fernsehregie)
- 1965: Carl Ekhof (Regie mit Herfried Schöbel)
- 1965: Der Gemüsehändler von Paris (Regie; Buch mit Josef Stauder)[3]
- 1967: Der Anwalt (Regie)[4]
- 1970: Mord auf Abruf (Regie)[5]
- 1984: Inselfrühling (Dokumentarfilm)[6]