Giuseppe Ducrot

italienischer Bildhauer From Wikipedia, the free encyclopedia

Giuseppe Ducrot (* 4. September 1966 in Rom) ist ein italienischer Bildhauer.

Leben

Der 1966 geborene Ducrot begann seine künstlerische Tätigkeit mit Temperamalerei und mit schwarz-weiß gehaltenen Zeichnungen. Während seines Militärdienstes malte er Porträtserien seiner Kameraden.[1] Nach einer Phase des Experimentierens, unter anderen in den Werkstätten des figürlichen Malers Giovanni Colacicchi und des Bildhauers Vito Cipolla, wandte Ducrot sich schließlich der Skulptur zu. Trotz einiger Ausflüge in die Abstraktion orientiert der Künstler sich im größten Teil seines Œuvres stilistisch an den Plastiken der Römischen Kaiserzeit und des Hellenismus sowie an der barocken Bildhauerkunst. Er arbeitet in Ton, glasierter Keramik, Marmor und Bronzeguss. Ducrots Werk umfasst, neben zahlreichen Bozzetti, sowohl denkmalpflegerische Projekte als auch kirchliche wie private Auftragsarbeiten.

Seit 2013 ist Ducrot Mitglied der Päpstlichen Akademie der schönen Künste und der Literatur, Klasse für Bildhauerei. Er lebt und arbeitet in Rom.[2]

Werke (Auswahl)

Die Hauptwerke Ducrots stellen bisher dar:[3]

Literatur

  • Achille Bonito Oliva: Giuseppe Ducrot, sculture 1992 – 1994 (Ausstellungskatalog, Galleria Carlo Virgilio), Rom 1995.
  • Alberto Abruzzese, Marco Tullio Giordana: Giuseppe Ducrot, ritratti per I cento passi, Rom 2000.
  • Achille Bonito Oliva: Giuseppe Ducrot (Ausstellungskatalog, ARCO 20. Februar – 10. Mai 2015), Rom 2015.

Einzelnachweise

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