Glockendon (Künstlerfamilie)
Nürnberger Künstlerfamilie (15. und 16. Jahrhundert)
From Wikipedia, the free encyclopedia
Glockendon, auch Glockenthon, ist eine Nürnberger Künstlerfamilie des 15. und 16. Jahrhunderts.
- Albert Glockendon der Ältere (auch Albrecht I.; geboren um 1432 in Nürnberg), Kupferstecher. Er war zeitweilig in Würzburg tätig.
- Georg Glockendon der Ältere († 1514), Maler, Graphiker und Illuminist. Berühmt ist sein Behaim-Globus.
- Albrecht Glockendon II. (auch „der Ältere“ genannt; † 1545), Formschneider, Illuminist und Briefmaler
- Nikolaus Glockendon der Ältere (um 1490–1533/1534), Miniaturmaler; schmückte eine Reihe von Mess- und Gebetbüchern mit Randverzierungen und Miniaturen
- insgesamt zwölf Söhne, die allesamt Künstler wurden, darunter Georg II., Jakob[3] und:
- Gabriel Glockendon (erwähnt 1547, gest. nach 1585), Maler und Buchmaler[4]
- Nikolaus Glockendon der Jüngere (gestorben vor 1547), Diamant- und Gemmenschneider und wahrscheinlich Bildhauer[5]
- Sebastian Glockendon der Ältere (geboren um 1525, bezeugt 1555), Buchmaler[6]
- Sebastian Glockendon der Jüngere (tätig um 1575), Buchmaler[6]
- Wolf Glockendon (begraben am 19. September 1561), Goldschmied in Eßlingen, verlobt mit Elisabeth Zarteissen[7]
- Georg Glockendon der Ältere († 1514), Maler, Graphiker und Illuminist. Berühmt ist sein Behaim-Globus.
- Georg Glockendon der Jüngere (III.) (1492–1553), Maler und Ätzer[8]
- Conrad Glockendon (begraben 1594), Sanduhrmacher[9]
- Hans Glockendon (erwähnt 1541), Briefmaler[10]
Literatur
- Rudolf Bergau: Glockendon. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 9, Duncker & Humblot, Leipzig 1879, S. 238.
- Peter Strieder: Glockendon. In: Neue Deutsche Biographie. (NDB). Band 6. Duncker & Humblot, Berlin 1964, ISBN 3-428-00187-7, S. 457 (deutsche-biographie.de).
- AKL.