Gong Ro-myung

südkoreanischer Diplomat und Außenminister From Wikipedia, the free encyclopedia

Gong Ro-myung (koreanisch 공로명; * 25. Februar 1932 in Myŏngch'ŏn, heute: Myŏngch'ŏn, Chōsen (Japanisch-Korea), heute: Hamgyŏng-pukto, Nordkorea; † 25. Januar 2026[1]) war ein südkoreanischer Diplomat und Politiker, der unter anderem zwischen 1994 und 1996 Außenminister war.

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Koreanische Schreibweise
Hangeul 공로명
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Leben

Gong Ro-myung absolvierte ein Studium der Rechtswissenschaften an der Seoul National University (SNU) und trat nach dessen Abschluss 1958 in den auswärtigen Dienst ein. In den folgenden Jahren fand er verschiedene Anstellungen an Auslandsvertretungen und im Außenministerium. Er war zwischen 1983 und seiner Ablösung durch Jeong-gwan Lee 1986 Botschafter in Brasilien und wurde vor allem für seine entscheidende Rolle bei den Verhandlungen bekannt, die zur Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Südkorea und der damals noch bestehenden Sowjetunion führten. Nach der Normalisierung der Beziehungen wurde er am 3. Februar 1990 erster Botschafter in der Sowjetunion und bekleidete dieses Amt in Moskau bis Januar 1992, woraufhin Hong Soon-young[2] ihn ablöste. Als Nachfolger von Oh Jae Hee wurde er im April 1993 Botschafter in Japan und wurde in dieser diplomatischen Funktion in Tokio im Dezember 1994 von Kim Tae Zheeko abgelöst.

Am 22. Dezember 1994 wurde Gong von Staatspräsident Kim Young-sam[3] als Nachfolger von Han Sung-joo[4] zum Außenminister ernannt und verblieb in diesem Ministeramt bis zu seinem Rücktritt am 5. November 1996, woraufhin Yoo Chong-ha[5] dieses Ministeramt übernahm.[6][7] Nach seiner Pensionierung übernahm er leitende Beraterpositionen bei wichtigen außenpolitischen Denkfabriken in Südkorea und lehrte auch als Dozent an der Dongseo University in Busan.

Literatur

  • 나 의 외교 노트, („Meine diplomatischen Notizen“), 2014
  • 공 로명 전 외교부 장관, („Der ehemalige Außenminister Gong Ro-myeong. Interviews mit Yun Tŏng-min undChoYang-hyŏn“), 2019
  • 공 로명 과 나, („Gong Ro-myeong und ich. Anekdoten“), 2021

Einzelnachweise

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