Good Luck, Have Fun, Don’t Die

Film von Gore Verbinski (2025) From Wikipedia, the free encyclopedia

Good Luck, Have Fun, Don’t Die ist ein Science-Fiction-Action-Abenteuer von Gore Verbinski. Die in einer Zeitschleife spielende Tragikomödie mit Sam Rockwell, Haley Lu Richardson, Michael Peña, Zazie Beetz, Juno Temple und Asim Chaudhry ist eine deutsch-US-amerikanische Produktion und feierte Ende September 2025 beim Fantastic Fest in Texas ihre Premiere und am 13. Februar 2026 auf der Berlinale ihre europäische Premiere. Am gleichen Tag kam der Film in die US-amerikanischen und am 12. März 2026 in die deutschen Kinos.

TitelGood Luck, Have Fun, Don’t Die
ProduktionslandUSA, Deutschland
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr2025
Schnelle Fakten Titel, Produktionsland ...
Film
Titel Good Luck, Have Fun, Don’t Die
Produktionsland USA, Deutschland
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2025
Länge 135 Minuten
Altersfreigabe
Stab
Regie Gore Verbinski
Drehbuch Matthew Robinson
Produktion Denise Chamian, Robert Kulzer, Oliver Obst, George Parra, Erwin Stoff
Musik Geoff Zanelli
Kamera James Whitaker
Schnitt Craig Wood
Besetzung
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Handlung

Um Punkt 10:10 abends betritt ein Mann ein unscheinbares, geschäftiges kleines Franchisediner. Er trägt ein heruntergekommenes Outfit, bestehend aus abgenutzter, zusammengewürfelter Kleidung, einem Plastikponcho, einem Kinderrucksack, allerlei Schläuchen und Elektroschrott und hält in der Hand etwas, das nach einem Zünder aussieht. Niemand scheint ihn zu bemerken.

Also richtet er sich an alle im Raum und erklärt ihnen, dass er ein Zeitreisender aus einer nahen, postapokalyptischen Zukunft sei, auf welche sich die momentane Entwicklung der Menschheit hinbewegt und dass genau heute, in genau diesem Diner die Revolution zur Rettung der Menschheit ihren Anfang nehmen würde und er Freiwillige suche. Sowie dass dies bereits sein 117ter Versuch wäre, da er scheinbar nicht weiß, wer unter den 47 Anwesenden sich als Rebellenkommando eignet und daher, wenn nötig, alle möglichen Kombinationen durchprobieren würde.

Dieser „inspirierende“ Vortrag, untermalt durch Selbstbedienung am Essen der Gäste, Zerstörung von Smartphones und Einrichtungsgegenständen und dem Versuch einzelne „Bekannte“ zu grüßen oder auszuschließen, bleibt wider Erwarten ohne Erfolg. Auch die Drohung, den Laden in die Luft zu sprengen, scheint wenig Überzeugungskraft zu entfalten. Im Gegenteil, man hält ihn für einen verrückten Obdachlosen.

Als er schon überlegt, Versuch 118 zu starten, meldet sich Susan freiwillig. Woraufhin er doch sein Glück versuchen möchte und Scott sowie Mark und Janet zwangsrekrutiert. Daraufhin meldet sich Bob, der Leiter einer Pfadfindergruppe, freiwillig, um weiter willkürliche Geiseln zu vermeiden. Ingrid meldet sich ebenfalls freiwillig wird aber abgelehnt, stattdessen komplettiert die zwangsrekrutierte Marie die Gruppe. Als eine merkwürdig fallende Ketchupflasche allerdings scheinbar auf Ingrid zeigt, wird diese dennoch mitgenommen.

In Rückblenden wird die Vorgeschichte einiger Mitstreiter erzählt:

Susan hat ihren Sohn Darren bei einem Amoklauf an seiner Schule verloren. Von einer anderen Mutter erhält sie eine weiße Visitenkarte, welche sie zu einem seltsamen Firmengebäude führt, wo ihr angeboten wird einen Klon ihres Sohnes herzustellen. Worauf sie sich einlässt, allerdings schon bald feststellt, dass dieser ihrem Sohn zwar äußerlich ähnelt, aber nur stereotype Phrasen inklusive Werbung von sich gibt. Ein Leidensgenosse überreicht ihr eine schwarze Visitenkarte sowie eine Festplatte und Kopfhörer. Hiermit hört sie eine KI-Stimme, die tatsächlich wie ihr Sohn spricht, allerdings keinen Körper hat. Er sagt ihr, sie solle „dem Mann folgen“.

Ingrid arbeitet als Prinzessin auf Kindergeburtstagen. Sie leidet unter einer Allergie gegen elektronische Geräte und WLAN und lebt deshalb gänzlich analog. Sie lernt einen jungen Mann names Tim kennen, der zunächst auch ohne Handy lebt. Als er per Post eine VR-Brille bekommt, taucht er in die virtuelle Welt ab und verlässt sie mit der Behauptung, die virtuelle Realität, von der er besessen ist, sei besser als die reale Welt.

Mark wird als Aushilfslehrer an einer High School eingesetzt an der auch Janet arbeitet. Mehrere Lehrer an der Schule fehlen, sie machen angeblich ein Sabbatical. Er soll Literatur unterrichten, was sich als schwierig erweist, weil alle Schülerinnen und Schüler unentwegt auf ihr Handy starren. Er versucht erfolglos, sie davon abzubringen. Als er eins der Handys berührt, zeigen plötzlich alle Bildschirme ein seltsames Prisma und die Schüler verfolgen Mark wie eine Armee von Zombies. Mit der Hilfe von Janet und einer Art waffenähnlichen Störsender, den ein Kollege entwickelt hat, kann er knapp entkommen.

Der Mann aus der Zukunft erklärt der Gruppe, dass sie einen neunjährigen Jungen finden müssten, der im Begriff sei, eine KI zu erschaffen, welche die Welt übernehmen werde. Der Mann hält es für aussichtslos, das Entstehen einer solchen KI zu verhindern, aber sieht das Wissen, wo es passieren wird als Chance ein, in der Zukunft entwickeltes Sicherheitsprotokoll einzuschleusen. Der Mann erläutert ihnen, dass die Menschen in der düsteren Zukunft so besessen von der virtuellen Realität sein werden, dass die Ressourcen der realen Welt zur Neige gehen und es zu Massensterben kommen werde. Er offenbart von sich, in einer sonnenlosen, postapokalyptischen Welt in einem Bunker bei seiner Mutter aufgewachsen zu sein. Er gibt sich selbst die Schuld an ihrem Tod, da eine Drohne sie tötete, weil er ein VR-Gerät gefunden und benutzt hatte.

Zuerst muss die Gruppe das Diner verlassen, das aufgrund der Bombendrohung von der Polizei umstellt ist. Der Mann überredet Bob dazu die Polizei abzulenken, wobei dieser erschossen wird, ohne dass es der Gruppe nützt. Durch einen Geheimgang, den nur Susan kennt und von dem auch der Mann aus der Zukunft nichts wusste, gelingt ihnen die Flucht. Die Gruppe wird von zwei maskierten Männern verfolgt, die versuchen, sie zu töten. Dabei kommen sowohl Marie als auch einer der maskierten Männer ums Leben. Die Gruppe erreicht schließlich das Haus neben ihrem Ziel, und der Mann warnt sie, dass sie angegriffen werden, aber es jedes Mal etwas anderes sei. Er berichtet von unüberwindbaren Hindernissen, hochgerüsteten Organisationen etc., während seine Mitstreiter hoffen, dass es diesmal was harmloses ist. Das Haus wird von den Teenagern umstellt, die noch immer apathisch auf ihre Handys starren und Mark verfolgen. Mark und Janet opfern sich mit ihren Handys blockierenden Waffen, um einige der Teenager wegzulocken, so dass der Rest der Gruppe es noch bis zum Zielhaus schafft. Unterwegs begegnet ihnen noch ein überdimensionaler Katzen-Zentaur, eine Art KI-Slop aller Vorschläge eines möglichen „harmlosen“ Endgegners. Doch bevor sie in das Haus gelangen können, werden der Mann, Susan und Ingrid von Doug, dem Überlebenden der beiden maskierten Männer, mit vorgehaltener Waffe gestellt. Gerade als es dem Mann aus der Zukunft gelungen ist, den Bewaffneten zu beruhigen, wird dieser von Scott mit dem Auto überfahren. Für die Gruppe ist der Weg in das Haus nun frei.

Dort finden sie – nach Überwindung von dessen Fake-Eltern und Scotts ableben – den Jungen, der auf einem Berg von Elektroschrott unentwegt auf einer Tastatur hämmert. In Ermangelung eines USB-Ports, bietet sich Susans „Sohn“, also die Festplatte mit dessen KI Nachbildung, als Adapter an. Allerdings widersetzt sich der Elektroschrottberg und fixiert Susan und den Mann mit Kabeltentakeln und attackiert ihn mit Spielzeugrobotern, wodurch er schwer verletzt wird. Letztlich gelingt es Ingrid gegen ihre Allergie anzukämpfen und die Sicherheitsprotokolle zu installieren. Wobei ihr die KI eröffnet, dass sie die Mutter des Mannes aus der Zukunft ist. Die Überlebenden verlassen das Haus, Susan wird von ihrem Sohn begrüßt, Ingrid von ihrem Ex, der sich aber direkt zu Mark und Janet gesellt. Während Ingrid den schwer verletzten Mann aus der Zukunft tröstet. Dem fällt allerdings auf, dass etwas nicht stimmt und das dies nur ein KI-generiertes Happy End ist, weshalb er den Resetknopf drückt, den er immer in der Hand hatte und ins Diner zurückkehrt. Woraufhin Mark von der Slop-Katze gegessen wird und Ingrid gegen ihren Willen von den Rettungssanitätern mitgenommen wird.

Zurück im Diner verkündet der Mann, dass der Plan mit dem Sicherheitsprotokoll gestorben sei und dass sie stattdessen Ingrids Technologie-Allergie verbreiten sollten und präsentiert eine schwarze Visitenkarte wie die welche Susan erhalten hat, als Hinweis bei der Hilfe der Umsetzung.

Produktion

Regie, Drehbuch und Filmschnitt

„In diesem Film ist unsere Zukunft so verkorkst, dass sie uns nicht Arnold Schwarzenegger geschickt hat – sondern Sam Rockwell! Es ist, als hätte jemand gesagt: ‚Tut mir leid, alle Helden sind tot; das ist der, den wir haben‘.“

Regisseur Gore Verbinski über seinen Antihelden[3]

Regisseur Gore Verbinski

Regie führte Gore Verbinski. Er ist vor allem bekannt für Filme wie The Ring von 2002 und die ersten drei Filme aus der Pirates-of-the-Caribbean-Reihe.[4] Good Luck, Have Fun, Don’t Die ist sein elfter Spielfilm.[5] Das Drehbuch schrieb Matthew Robinson, zu dessen früheren Werken Love and Monsters und Dora und die goldene Stadt gehören.[6] Als der Regisseur dieses im Jahr 2020 erstmals gelesen hatte, sei er sofort von Robinsons Eröffnungsmonolog gefesselt gewesen. Zwei Jahre lang arbeiteten sie gemeinsam am Drehbuch, um sicherzustellen, dass die KI-Erzählung der sich schnell entwickelnden Beziehung der Gesellschaft zu ihr entsprach.[3] Der Regisseur äußerte sich über die in seinem Film gezeigte Gefahr durch diese Entwicklung: „Ich persönlich verstehe nicht, warum KI versucht, uns die Dinge wegzunehmen, die wir als Menschen tun müssen. Ich brauche sie nicht, um für mich zu atmen, Geschichten zu erzählen oder Musik zu machen; sie soll Krebs heilen, stabile Kernfusion erfinden oder einen Weg finden, unsere DNA durch Schwarze Löcher zu übertragen. Warum wurde sie damit beauftragt, die Dinge zu tun, die uns Freude bereiten?“[3]

Der australische Filmeditor Craig Wood war in der Vergangenheit für Filme wie Ant-Man and the Wasp, Maleficent: Mächte der Finsternis, Eternals und Kraven the Hunter tätig. Verbinski arbeitete mit ihm für die meisten seiner bisherigen Filme zusammen.

Besetzung, Kostüme und Synchronisation

Sam Rockwell spielt den Mann aus der Zukunft
Zazie Beetz und Michael Peña spielen die Lehrer Janet und Mark
Zazie Beetz und Michael Peña spielen die Lehrer Janet und Mark
Zazie Beetz und Michael Peña spielen die Lehrer Janet und Mark

Sam Rockwell spielt den Mann aus der Zukunft. Michael Peña und die Emmy-nominierte Zazie Beetz spielen zwei Lehrer namens Mark und Janet, die von ihm in dem Diner angesprochen werden.[7] Weiter auf der Besetzungsliste finden sich Haley Lu Richardson und die BAFTA-Preisträgerin Juno Temple, die Ingrid und Susan spielen, die sich ebenfalls für die Mission gewinnen lassen.[4] Asim Chaudhry spielt den Uber-Fahrer Scott, den Fünften im Bunde.[3] Das Casting übernahmen Bonnie Lee Bouman, Francesca Bradley, Denise Chamian und Orla Maxwell.

Die Kostüme gestaltete Neil McClean. Rockwells 18 Kilogramm schweres Outfit sei gewissermaßen eine Metapher für den Film, so Verbinski: „Wir haben alles selbst gemacht. Wir sind zu Apex Surplus Electronics am San Fernando Boulevard gefahren und haben uns sowjetische Schläuche, Katheter, seltsam aussehende Teile eines CPAP-Geräts, einen Schamlatz, verhedderte Kabel und kaputte Schaltkreise ausgesucht, sodass dieser Typ aussieht, als wäre er buchstäblich aus einem Müllcontainer gekrochen.“[3]

Die deutsche Synchronisation entstand nach einem Dialogbuch von Christine Roche und der Dialogregie von Marcel Collé im Auftrag der Studio4 GmbH in München.[8]

Weitere Informationen Darsteller, Synchronsprecher ...
DarstellerSynchronsprecherRolle
Sam Rockwell Dietmar Wunder Mann aus der Zukunft
Haley Lu Richardson Marie Hinze Ingrid
David Sturzaker Johannes Berenz Henry
Michael Peña Tobias Müller Mark
Zazie Beetz Runa Aléon Janet
Asim Chaudhry Tobias Schmitz Scott
Juno Temple Josephine Schmidt Susan
Anna Acton Regina Gisbertz Jilian
Dominique Maher Schaukje Könning Samantha
Elly Condron Greta Galisch de Palma Sarah die Mathelehrerin
Loulou Taylor Denise Kanty Geburtstagsmutter
Berenice Barbier Jana Kozewa modische Mutter #2
Georgia Goodman Leonie Dubuc Marie
Artie Wilkinson-Hunt Jakob Gisbertz The AI Boy
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Dreharbeiten, Szenenbild und visuelle Effekte

Die Dreharbeiten wurden Anfang Mai 2024 begonnen und waren bis Juli 2024 angesetzt.[9] Gedreht wurde in Kapstadt.[10] Kameramann war James Whitaker, der in der Vergangenheit unter anderem für die Fernsehserien Patriot und Hawkeye tätig war.[3] Verbinski und er hatten vor Beginn der Dreharbeiten gemeinsam viel Zeit in „Norms Diner“ am La Cienega Boulevard in Los Angeles verbracht und beobachteten, wie sich die Scheinwerfer vorbeifahrender Autos auf den Innenflächen spiegelten. Diesen Effekt versuchten sie im Studio zu reproduzieren.[3] Das Szenenbild wurde von David Brisbin entworfen, der zuvor für Produktionen wie Zeit für Legenden von Stephen Hopkins arbeitete.[3]

Für die visuellen Effekte arbeitete Verbinski mit Ghost VFX aus Kopenhagen zusammen.[3]

Filmmusik, Aufnahme und Soundtrack-Album

Die Filmmusik komponierte Geoff Zanelli, der in der Vergangenheit für Filme wie Pirates of the Caribbean: Salazars Rache von Joachim Rønning und Espen Sandberg, Christopher Robin von Marc Forster und Black and Blue von Deon Taylor tätig war.[11] Verbinski arbeitet mit ihm bereits seit mehr als 20 Jahren zusammen. Neben analogen Klängen, inspiriert von der Musik von Captain Beefheart und Mike Watt unter anderem erzeugt mit Töpfen und Pfannen, verwendete Zanelli bei seiner Arbeit Synthesizer, um den Übergang des Films in die digitale Welt zu untermalen. Er ließ sich auch von Iggy Pop, Frank Zappa und Bad Religion inspirieren. Experimente mit dem Cello verfremdete Zanelli digital. Der Regisseur und er spielten beide auch Stücke mit der Gitarre ein. Zudem setzte Zanelli auf klassische als auch experimentelle Orchestermusik. Die Aufnahme mit dem Orchester entstand unter Mitwirkung der Japanerin Mariko Muranaka, die akustisches und elektrisches Cello spielte, Kristin Naigus und dem Schlagzeuger Ilan Rubin von den Foo Fighters. Der aufgenommene Chor singt absurde lateinamerikanische Lieder wie „Vitae, Kitty-Cat“.[3] Zanelli bemerkte zu seiner Arbeit an Good Luck, Have Fun, Don’t Die, er habe Musiktechnologie immer befürwortet, bei der Entstehung dieses Soundtracks sei jedoch keine KI eingesetzt worden.[3]

Das Soundtrack-Album mit insgesamt 22 Musikstücken wurde am 6. Februar 2026 von Epitaph Records als Download veröffentlicht. Am 10. Juli 2026 ist zudem eine Veröffentlichung auf Vinyl geplant.[12]

Marketing und Veröffentlichung

Die Premiere des Films war am 24. September 2025 beim Fantastic Fest.[13] Wenige Tage später wurde er beim Beyond Fest gezeigt.[14] Erstes Bildmaterial wurde kurz zuvor vorgestellt.[15] Mitte November 2025 wurde ein erster Trailer vorgestellt.[16] Im Januar 2026 wurde der Film beim Palm Springs International Film Festival vorgestellt.[17] Den US-Vertrieb übernimmt Briarcliff Entertainment. Am 13. Februar 2026 startete der Film in den US-Kinos.[6] Der Film hatte am 13. Februar auf der 2026 Berlinale in der Sektion „Berlinale Special Gala“ seine europäische Premiere.[5] Der Kinostart in Deutschland war am 12. März 2026. Im April 2026 wird der Film beim International Istanbul Film Festival gezeigt.[18]

Rezeption

Altersfreigabe

In den USA erhielt der Film ein R-Rating, was einer Freigabe ab 17 Jahren entspricht.[19] In Deutschland wurde er von der FSK ab 16 Jahren freigegeben. In der Freigabebegründung heißt es, die Geschichte sei mit zahlreichen Überzeichnungen, überraschenden Wendungen und absurden Momenten rasant und temporeich erzählt. Dabei werde sie mit satirischen Seitenhieben auf unsere Wirklichkeit angereichert. In diesem Rahmen könnten Jugendliche ab 16 Jahren mit den turbulenten und oft gewalthaltigen, intensiven Actionszenen sowie drastischen Darstellungen von Tötungen und Verletzungen umgehen.[20]

Kritiken

Von den bei Rotten Tomatoes aufgeführten Kritiken sind 83 Prozent positiv.[21] Bei Metacritic erhielt der Film einen Metascore von 67 von 100 möglichen Punkten.[22]

Haley Lu Richardson spielt Missionsteilnehmerin Ingrid

Tessa Smith schreibt in ihrer Kritik für mamasgeeky.com, Good Luck, Have Fun, Don’t Die sei urkomisch, actiongeladen, albern und brillant. Man könne Gore Verbinskis Film als eine Interpretation von Terminator bezeichnen, doch er sei so viel mehr als das. Er thematisiere auch die Probleme der heutigen Welt, darunter die durch Technologie bedingte Entfremdung voneinander und die Abstumpfung gegenüber unmenschlicher Gewalt. Die Chemie zwischen den Schauspielern sei großartig, insbesondere zwischen Sam Rockwell, Juno Temple und Haley Lu Richardson. Good Luck, Have Fun, Don’t Die biete zudem eine der besten Filmmusiken der letzten Jahre und eine fesselnde Geschichte voller unvorhersehbarer Wendungen. Die Satire sei auf den Punkt, beschäftige sich mit den Gefahren, die von Künstlicher Intelligenz ausgehen, wenn sie außer Kontrolle gerät und sei eine Warnung, die Dinge nicht außer Kontrolle geraten zu lassen.[23]

Simon Eberhard von outnow.ch findet, Good Luck, Have Fun, Don’t Die sei nicht nur einiges unterhaltsamer, origineller und wilder als der Blockbuster Mission: Impossible – The Final Reckoning, in dem Tom Cruise gegen einen digitalen Gegner kämpft, sondern biete auch mehr zu lachen. Die gesellschaftskritischen Aspekte mögen in diesem über zweistündigen Anti-KI-Werbespot etwas grob geschnitzt daherkommen, doch die bittere Feststellung, dass wir vermutlich alle «fucked» sind, sei noch selten so lustig gewesen. Die Gesellschaftskritik sei in etwa so dezent wie in Don’t Look Up, und den Mangel an Subtilität mache der Film durch seinen überbordenden Humor wett und durch einige wirklich originelle Ideen. Der Anfang, in dem Rockwell das Diner überfällt, verbeuge sich nicht nur vor Quentin Tarantinos Pulp Fiction, sondern auch vor Harold Ramis’ Komödienklassiker Und täglich grüßt das Murmeltier, in dem Bill Murray ebenfalls in einer Zeitschleife feststeckt.[24]

Einzelnachweise

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