Gordon Lambert

irischer Politiker From Wikipedia, the free encyclopedia

Charles Gordon Lambert (9. April 1919 in Dublin, Irland; † 27. Januar 2005 ebenda) war ein irischer Geschäftsmann, Kunstsammler und Politiker, seit 1979 der Fianna Fáil. Er war von Oktober 1977 bis Oktober 1981 Mitglied des Seanad Éireann, des Oberhauses des irischen Parlaments (Oireachtas).

Leben

Lambert studierte am Trinity College Dublin Wirtschaftswissenschaften bis 1940 und arbeitete danach als Wirtschaftsprüfer. Er stieg dann bei dem Keksunternehmen Jacob’s ( W. & R. Jacob & Co. Ltd.) ein. Unter seiner Leitung führte ein gelungenes Marketing in den 1960er und 1970er Jahren auch zu einem wirtschaftlichen Erfolg. Zu der Marketingkampagne gehört auch die Schaffung des Jacob’s Award 1962, den irischen Fernseh- und Radiopreis. Lambert wurde von Taoiseach Jack Lynch, mit dem er seit den frühen 1960er Jahren befreundet war, am 27. Oktober 1977 in den 14. Seanad nominiert. Er schied mit Ablauf der Legislaturperiode 1981 wieder aus. Lambert trat der Fianna Fáil im Dezember 1979 bei, als Jack Lynch zurücktrat. Er hatte schon früher mit der Partei sympathisiert. Lambert war eine wichtige Figur der irischen Kunstszene. Ende der 1980er Jahre vereinbarte er mit Taoiseach Charles Haughey die Schaffung des Irish Museum of Modern Art, dem er dann 1992 einen Großteil seiner Kunstsammlung stiftete.[1] 1988 erkrankte er an Parkinson. 1999 wurde ihm der Ehrendoktor der Rechte durch das Trinity College Dublin verliehen.

Einzelnachweise

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