Gosposvetska cesta (Maribor)

Straße in Maribor, Slowenien From Wikipedia, the free encyclopedia

Gosposvetska cesta (deutsch sinngemäß: Liebfrauenstraße) ist der Name einer Straße in den Stadtbezirken Center und Koroška vrata von Maribor, Slowenien. Der Name Gosposvetska ist abgeleitet von Gospa Sveta (Heilige Frau), der slowenischen Ortsbezeichnung für Maria Saal bei Klagenfurt, oder von Gosposvetsko polje, dem slowenischen Namen für das Zollfeld in Kärnten, dem früheren Zentrum des slawischen Fürstentums Karantanien.[1]

Schnelle Fakten [[Datei:|245px|zentriert|rahmenlos|alt=]], Basisdaten ...
Gosposvetska cesta
Wappen
Straße in Maribor
Ehemalige Klosterkapelle an der Gosposvetska cesta, Ecke Strossmayerjeva ulica
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Basisdaten
Ort  Maribor
Ortsteil  Center, Koroška Vrata
Angelegt  1876
Neugestaltet 
Hist. Namen  Klostergasse, Samostanska ulica, Gosposvetska ulica, Schönerer-Straße
Name erhalten 
Anschluss­straßen  Slovenska ulica und Strossmayerjeva ulica, Koroška cesta (Hitra cesta H1)
Querstraßen 
Plätze 
Nummern­system 
Bauwerke 
U-Bahn-Stationen
Nutzergruppen Fußverkehr, Radverkehr, Autoverkehr, ÖPNV
Technische Daten
Straßengestaltung
Länge
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Studentenhäuser an der Gosposvetska cesta, gesehen vom Kalvarienberg

Geschichte

Im Jahr 1876 erhielt eine neue Straße in der Kärntner-Vorstadt, die – in Verlängerung der damaligen Burggasse – von der heutigen Strossmayerjeva ulica nach Westen bis zum Exerzier-Platz nördlich der Gartenstraße (heute Prežihova ulica) führte, den Namen Klostergasse (slowenisch: Samostanska ulica). Im Jahr 1901 wurde sie bis zur Vrbanska cesta verlängert. Nach dem Zweiten Weltkrieg erhielt sie die heutige Länge.

Die Straße wurde nach dem Kloster der Schulschwestern vom Dritten Ordens des Heiligen Franziskus von Assisi in Maribor (gegründet 1869) benannt welches an der Ecke der heutigen Straße Strossmayerjeva und Gosposvetska cesta stand.[2] Ab 1919 wurde die slowenische Form Samostanska ulica verwendet. 1930 wurde der Straßenname in Gosposvetska ulica und 1938 in Gosposvetska cesta abgeändert. Nach der deutschen Besetzung im April 1941 erhielt die Straße vorübergehend den Namen Klostergasse zurück und wurde im selben Jahr nach dem österreichischen Politiker Georg Schönerer (1842 bis 1921) in Schönerer-Straße umbenannt. Im Mai 1945 wurde ihr der slowenische Name Gosposvetska ulica zurückgegeben.[3][4][5]

Lage

Die Straße verläuft in Verlängerung der Slovenska ulica von deren Kreuzung mit der Strossmayerjeva ulica nach Westen: Sie überquert das Rondell auf Höhe der Brücke Koroški most und übernimmt ab da kurz die Funktion der Schnellstraße H1. Nach Passieren der Gebäude der Philosophischen Fakultät der Universität Maribor[6] geht sie in die Koroška cesta über.

Abzweigende Straßen

Die Gosposvetska cesta berührt folgende Straßen (von Ost nach West): Prežihova ulica, Vrbanska cesta, Kajuhova ulica, Kosarjeva ulica, Turnerjeva ulica, Tomanova ulica, Hitra cesta H1.

Siehe auch

Commons: Gosposvetska cesta (Maribor) – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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