Gottfried Nay
1878 bis 1959 Beruf/Funktion evangelischer Theologe ; Superintendent Konfession evangelisch Namensvarianten Nay, Gottfried
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Christian Gottfried Nay (* 19. Mai 1878 in Dramburg in Pommern; † 25. November 1959 in Kirchseeon bei München) war ein deutscher Theologe und Superintendent in der evangelischen Kirche.
Leben
Nay studierte im Anschluss an sein Abitur am Gymnasium zum Grauen Kloster evangelische Theologie in Tübingen und Berlin. In Berlin trat er 1900 dem Corps Baltia bei.[1] Am 19. Juli 1905 erfolgte seine Ordination. Ab dem 1. Oktober 1905 war er zuerst in Falkenhain als Pfarrer[2], ab dem 1. Januar 1913 in Sagan als Pfarrer[3] und ab 1916 in Bad Muskau tätig, bevor er dort am 10. Januar 1917 zum Superintendenten ernannt wurde. Diese Position hatte Nay bis zu seiner Flucht 1945 inne. Verbrieft in dieser Zeit sind diverse Kirchenvisitationen (zum Beispiel in der Gemeinde Schleifen oder Boxberg).[4][5][6]
Nay war seit 1919 Mitglied der Oberlausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften.[7]
Familie
Nay war der Sohn des Obersteuerinspektor Gustav Nay und seiner Frau Auguste (geborene Krause). Gottfried Nay heiratete in erster Ehe am 7. November 1905 Ella Karoline Noll, mit der er die Tochter Waltraut Gabriele hatte. In zweiter Ehe war Nay mit Johanna Geppert (1881–1958) verheiratet.[4][8] Nay ist der Onkel des Malers Ernst Wilhelm Nay (1902–1968).[9]
Weblinks
- Gottfried Nay. In: Deutsche Biographie (Index-Eintrag).
Literatur
Fröde, T. (2017). Biographisches Lexikon der Mitglieder der Oberlausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften: 1779–1945. Neues Lausitzisches Magazin, Beiheft, 18. Hrsg.: Oberlausitzische Gesellschaft der Wissenschaften. Görlitz.