Gottlieb von Ankershofen
österreichischer Historiker und Landeskonservator
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Gottlieb Freiherr von Ankershofen (* 22. August 1795 in Klagenfurt, Kärnten; † 6. März 1860 ebenda) war ein österreichischer Historiker und Landeskonservator.

Ankershofen war von 1844 bis 1860 Direktor des Geschichtsvereins für Kärnten. Nachfolger in diesem Amt wurde Max von Moro. Von 1849 bis 1860 leitete er das auf seine Initiative gegründete Archiv für vaterländische Geschichte und Topographie. Er war einer der Verfasser des „Handbuchs der Geschichte Kärntens“ (2 Bände, 1841/59). Seit 1847 war er korrespondierendes Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.[1]
Er war regelmäßiger Autor von historisch orientierten Fachbeiträgen in der Kärntner Zeitschrift Carinthia, so z. B. mit seinem Beitrag über den Landschadenbund,[2] einen alten Rechtsbehelf in den Ländern Innerösterreichs.
Werke (Auswahl)
- Kurze Kirchengeschichte von Kärnthen. Sigmund, Klagenfurt 1850 (Digitalisat).
- Handbuch der Geschichte des Herzogthumes Kärnten bis zur Vereinigung mit den österreichischen Fürstenthümern. Leon, Klagenfurt 1841–1859 (Digitalisat Band 1,1), (Band 2,1).
Literatur
- Constantin von Wurzbach: Ankershofen, Gottlieb Freiherr von. In: Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich. 1. Theil. Universitäts-Buchdruckerei L. C. Zamarski (vormals J. P. Sollinger), Wien 1856, S. 43 f. (Digitalisat).
- Franz von Krones: Ankershofen, Gottlieb Freiherr von. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 1, Duncker & Humblot, Leipzig 1875, S. 466 f.
- Ankershofen Gottlieb Frh. von. In: Österreichisches Biographisches Lexikon 1815–1950 (ÖBL). Band 1, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1957, S. 23 f. (Direktlinks auf S. 23, S. 24).