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Gourbesville

französische Gemeinde From Wikipedia, the free encyclopedia

Gourbesville ist eine Ortschaft und eine ehemalige französische Gemeinde mit 166 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2019) im Département Manche in der Region Normandie. Sie gehörte zum Arrondissement Cherbourg.

Schnelle Fakten
Gourbesville
Gourbesville (Frankreich)
Gourbesville (Frankreich)
Staat Frankreich
Region Normandie
Département Manche
Arrondissement Cherbourg
Gemeinde Picauville
Koordinaten 49° 25′ N, 1° 25′ W
Postleitzahl 50480
Ehemaliger INSEE-Code 50212
Eingemeindung 1. Januar 2016
Status Commune déléguée

Ehemalige Mairie Gourbesville
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Mit Wirkung vom 1. Januar 2016 wurden die ehemaligen Gemeinden Picauville, Amfreville, Cretteville, Gourbesville, Houtteville und Vindefontaine zur namensgleichen Commune nouvelle Picauville zusammengeschlossen. Der Verwaltungssitz befindet sich im Ort Picauville. Am 1. Januar 2017 trat noch die früher eigenständige Gemeinde Les Moitiers-en-Bauptois hinzu. Alle ehemaligen Gemeinden haben in der neuen Gemeinde den Status einer Commune déléguée.[1][2]

Lage

Gourbesville liegt im Regionalen Naturpark Marais du Cotentin et du Bessin, 19 Kilometer nordwestlich von Carentan-les-Marais und etwa 30 Kilometer südöstlich von Cherbourg in der Bocage der Halbinsel Cotentin. Der Fluss Merderet fließt durch das Gebiet von Gourbesville.

Bevölkerungsentwicklung

Weitere Informationen Jahr ...
Jahr19621968197519821990199920062016
Einwohner229243210167144156175171
Quellen: Cassini und INSEE
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Sehenswürdigkeiten

Das Schloss La Cour de Gourbesville wurde im 16. Jahrhundert erbaut. Aus jener Zeit ist jedoch nur noch das Eingangsportal erhalten. Ein Pavillon stammt aus dem Anfang des 17. Jahrhunderts. In der Mitte des 18. Jahrhunderts wurden Schloss und Taubenhaus zerstört. Um 1907 wurden die Stallungen in Wohngebäude umgebaut, brannten jedoch 1944 nieder. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Schloss restauriert. Es befindet sich heute im Privatbesitz.[3]

Ältester erhaltener Teil der Kirche Saint-Hermeland ist der Chor aus dem 18. Jahrhundert. Der Altar der Kirche stammt allerdings aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts und ist seit 1982 als Monument historique klassifiziert.[4]

Wirtschaft

Das Bild der Gemeinde ist von Weiden geprägt, die von Hecken und Baumreihen gesäumt werden. Diese Form der Parzellierung wird Bocage genannt. Haupterwerbszweige sind die Zucht von Rindern und Pferden.

Belege

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