Govindasamy Suppiah
singapurischer Fußballschiedsrichter und -funktionär
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Govindasamy „George“ Suppiah (* 17. Juni 1929 in Britisch-Indien; † 6. Dezember 2012) war ein singapurischer Fußballschiedsrichter und -funktionär.
Sportlicher Werdegang
Der in Britisch-Indien geborene, aber als Jugendlicher nach Singapur ausgewanderte Suppiah spielte anfangs selbst Fußball, ehe er sich 1953 dem Schiedsrichterwesen zuwendete. 1967 rückte er auf die FIFA-Schiedsrichterliste auf und pfiff in der Folge A-Länderspiele in Asien, Ozeanien und Europa. Dabei wurde er bei der Weltmeisterschaftsendrunde 1974 neben dem Iraner Jafar Namdar als einer von zwei Vertretern der Asian Football Confederation als Spieloffizieller eingesetzt. Neben zwei Partien als Linienrichter stand er dabei im Gruppenspiel Polen gegen Haiti, das die Europäer mit 7:0 gewannen, als Hauptschiedsrichter im später auch als Finalstadion genutzten Olympiastadion München auf dem Feld. 1977 beendete er seine Schiedsrichterkarriere.
Nach dem Ende der aktiven Laufbahn engagierte sich Suppiah als Schiedsrichterfunktionär, unter anderem saß er als Präsident der Football Referees Association of Singapore vor. Zudem war er FIFA-Schiedsrichterinstruktor. 2009 wurde er für sein Engagement vom asiatischen Kontinentalverband mit dem AFC Gold Service Award und posthum 2012 für sein Lebenswerk ausgezeichnet.
Weblinks
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Suppiah, Govindasamy |
| ALTERNATIVNAMEN | Suppiah, George (Spitzname) |
| KURZBESCHREIBUNG | singapurianischer Fußballschiedsrichter und -funktionär |
| GEBURTSDATUM | 17. Juni 1929 |
| GEBURTSORT | Britisch-Indien |
| STERBEDATUM | 6. Dezember 2012 |