Grace Hopper GH200

Superchip für den Einsatz in Rechenzentren From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Grace Hopper GH200 ist ein Superchip für den Einsatz in Rechenzentren, der von Nvidia entwickelt wurde.[1] Ein deutscher Händler bietet auch Umbauten als Workstation an.[2] Es handelt sich um eine Kombination von einem ARM Neoverse Version 2 Prozessor mit einem Grafikprozessor der Hopper-Serie, die über einen beschleunigten Chip-2-Chip-Interconnect auf einer Platine verbunden sind. Benannt wurde er nach der amerikanischen Computerpionierin Grace Hopper.[3]

Leistung

Ein Modul enthält 144 Prozessorkerne, bietet acht Petaflops Rechenleistung und kann auf 282 GB HBM3e-Speicher zugreifen. Mittels NVLink können einzelne Chips zu größeren Verbünden zusammengeschaltet werden.[4] Ein Cluster aus 8 Chips kommt auf etwa 32 Teraflops an Leistung.[5] Der Vorgänger H100 wurde noch nicht als kombinierter Superchip ausgeliefert und basierte auf HBM3, wodurch er weniger Speicher mit niedriger Geschwindigkeit adressieren konnte.[6]

Einsatzgebiete

Aufgrund von Leistung und Effizienz bietet sich der GH200 zum Training von KI-Modellen an.[7] Anwendung findet er unter anderem in dem ersten europäischen Exascale-Supercomputer JUPITER, wo 24.000 GH200-Module verbaut sind.[8] Mit den DGX GH200 bietet Nvidia selbst einen fertigen Supercomputer basierend auf 256 GH200 Chips an, die ein Exaflop Leistung bieten. Der Nvidia-eigene Supercomputer Helios nutzt 4 DGX GH200 mit 1024 GH200 Superchips.[9]

Einzelnachweise

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