Graciette Justo
deutsche Theaterschauspielerin, Improvisationstheaterspielerin, Theaterpädagogin und Musikerin
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Graciette Ruf da Cunha Duarte Justo (* 1981) ist eine deutsche Theaterschauspielerin und Trainerin für Improvisationstheater.
Leben
Justo ist das Kind des portugiesischen Theologen und Philosophen António Justo und der Autorin Carola Justo.[1] Justo schloss ein Studium als Diplom-Sozialpädagogin an der Universität Kassel ab[2] und absolvierte danach an der Schauspielschule TheaterRaum München die Ausbildung zur Schauspielerin.
Als Improtheater-Darstellerin spielt sie in den Münchener Ensembles des „Mixxit Theaters“[3][4][5], dem „Mitspinntheater“[6] und „Die Montagsmörder“.[7] Als Trainerin für Improvisationstheater leitet sie eine Laiengruppe in München an.[8] 2017 gründete sie "ImproTheaterUrlaub" und veranstaltet seither Improtheater-Reisen.
Sonstiges
Justo war von 2010 bis 2018 Sängerin und Songwriterin der Indie-Acoustic-Rock-Band MellowBox[9], die 2014 ihr Debütalbum veröffentlichte.
2013 bis 2020 moderierte Justo im Muffatwerk für das JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis das Münchner Jugendfilmfestival „flimmern&rauschen“.[10]
Von 2020 bis 2022 veranstaltete Justo 40 Meditations-Demonstrationen gegen die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie in der Münchener Innenstadt.[11]
Rollen (Auswahl)
- 2007: „Jean“ in Tod ohne Zeuge (nach Jean-Paul Sartre); Regie: Heiko Dietz; theater … und so fort
- 2007: Die Liebe ist ein seltsames Spiel (Chanson-Abend); Regie: Bruno Hetzendorfer; theater … und so fort
- 2008: Carambolage (Impro-Theater); Konzept: Roland Trescher; theater … und so fort
- 2008: iMoment (Langform-Impro); Produktion: isar148; theater … und so fort
- 2008: „1. Hexe“ in Macbeth (nach William Shakespeare); Regie: Heiko Dietz; theater … und so fort
- 2008: „Despina“ in So machens alle (Mozart-Textperformance); Regie: Gesche Piening; theater … und so fort
- 2008: „Glenna“ in Bobby Gould in der Hölle (von David Mamet); Regie: Heiko Dietz; theater … und so fort
- 2008: „Anna“ und „Christiane“ in Blaubart – Hoffnung der Frauen (von Dea Loher); Regie: Christa Pillmann; theater … und so fort
- 2009: Impro Extravaganza (Solo-Impro); Konzept: Roland Trescher; theater … und so fort
- 2009: „Coco“ in Glockenkrach (Impro-Sitcom); Produktion: Glockenkrach GbR; theater … und so fort
- 2009: „Marquise Merteuil“ in Gefährliche Liebschaften (nach P.-A.-F. Choderlos de Laclos); Regie: Heiko Dietz; theater … und so fort
- 2009: Sehnen, Streiten, Seufzen (Brecht-Liederabend); Regie: Bruno Hetzendorfer; theater … und so fort
- 2009: „Alma“ in Tod (von Woody Allen); Regie: Heiko Dietz; theater … und so fort
Veröffentlichungen
- Kleidung als symbolische Selbstinszenierung. Grin Verlag, 2005, ISBN 3-640-16493-8.
- Dominanz und Unterwerfung in der Körpersprache. Grin Verlag, 2004, ISBN 3-638-66151-2.
- Lebensgeschichtliches Erzählen. Zu Jerome Bruners „Sinn, Kultur und Ich-Identität“. GRIN Verlag, 2002, ISBN 3-638-66150-4.
Weblinks
- Website
- Andreas Haslauer: Schweige-Retreat in den Alpen. Ich, der Verdrängungskünstler. In: Der Spiegel. 6. Juni 2022.
- Michaela Spirk-Paulmichl: Schweigen - In aller Stille zu sich selbst finden. In: Tiroler Tageszeitung. 14. Februar 2024.