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Graf-Zeppelin-Kaserne

Kaserne der Bundeswehr in Calw in Baden-Württemberg From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Graf-Zeppelin-Kaserne in Calw ist eine Liegenschaft der Bundeswehr, in der das Kommando Spezialkräfte (KSK) seit seiner Aufstellung am 20. September 1996 stationiert ist.

Schnelle Fakten Deutschland, Stationierte Truppenteile ...
Deutschland Graf-Zeppelin-Kaserne

Graf-Zeppelin-Kaserne

Land Deutschland Deutschland
Gemeinde Calw
Koordinaten: 48° 42′ 30″ N, 8° 46′ 17″ O
Eröffnet 1961
Personalstärke 1540[1]
Stationierte Truppenteile
Kommando Spezialkräfte Deutschland
Ehemals stationierte Truppenteile
Luftlandebrigade 25
Fallschirmjägerbataillon 251
Fallschirmartilleriebataillon 255
Deutschland
Deutschland
Deutschland
Graf-Zeppelin-Kaserne (Baden-Württemberg)
Graf-Zeppelin-Kaserne (Baden-Württemberg)

Lage der Graf-Zeppelin-Kaserne in Baden-Württemberg

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Lage

Die Kaserne liegt etwa zweieinhalb Kilometer ostwärts des Stadtzentrums von Calw in Baden-Württemberg. Östlich der Kaserne schließt sich ein Standortübungsplatz an.

Benennung

Die Kaserne wurde nach dem Erfinder der Luftschiffe, Ferdinand von Zeppelin, benannt. Daneben trägt in der Bundeswehr auch das auf dem Fliegerhorst Nordholz stationierte Marinefliegergeschwader 3 den Traditionsnamen „Graf Zeppelin“.

Geschichte

Im März 1959 wurde die Fallschirmjägerbrigade 25 in der später Graf-Stauffenberg-Kaserne genannten Truppenunterkunft in Sigmaringen aufgestellt und im Juni 1961 in die neue Graf-Zeppelin-Kaserne nach Calw verlegt. 1971 wurde der Großverband unter Verbleib am Standort in Luftlandebrigade 25 umbenannt. Im September 1996 wurde die Brigade aufgelöst und am 20. September 1996 das Kommando Spezialkräfte in der Graf-Zeppelin-Kaserne aufgestellt, welches seitdem dort beheimatet ist.

Von September 2014 bis September 2019 wurde in der Kaserne für 27,3 Mio. Euro eine multifunktionale Trainingshalle errichtet.[2] Am 20. September 2022 wurde vor der Kaserne das Besucherzentrum des Kommandos Spezialkräfte eröffnet.[3] 2025 waren neun Gebäude im nördlichen Kasernenbereich im Bau. Zudem soll die Kaserne nördlich auf dem Gebiet von Althengstett um 23 Hektar erweitert werden.[4] Mittelfristig ist die Investition von 200 Millionen Euro in die Kaserne geplant.[5]

Dienststellen

Folgende Dienststellen sind oder waren in der Kaserne stationiert:[6]

Aktuell:

Ehemalig:

  • Fallschirmjägerbrigade 25
  • Luftlandebrigade 25 „Schwarzwald“ (1. Juli 1971 – September 1996)
  • Fallschirmjägerbataillon 251
  • Luftlandeversorgungsbataillon 256
  • Fallschirmartilleriebataillon 255 (16. März 1959 – 31. Mai 1969)
  • Luftlandeartilleriebataillon 255 (1. Juni 1969 – 31. März 1970)
  • Gebirgsartilleriebataillon 81 (1. April 1970 – 5. November 1970)
  • Fallschirmjägerbataillon 254 (Geräteeinheit)
  • Feldersatzbataillon 240 (Geräteeinheit)
  • Luftlandefeldersatzbataillon 257
  • Luftlandesanitätskompanie 250
  • Luftlandeversorgungskompanie 250
  • Fallschirmpionierkompanie 250
  • Luftlandepionierkompanie 250

Standortältester war 2021 der stellvertretende Kommandeur des Kommandos Spezialkräfte, Oberst Andreas Reyer,[7][8] und 2025 Oberst Peter Küpper.[9]

Literatur

  • Hartmut Würfele: Calw: Graf-Zeppelin-Kaserne – Garnison Calw. Archiv der Stadt Calw, Calw 2008, ISBN 978-3-939148-15-9 (PDF).
Commons: Graf-Zeppelin-Kaserne – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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