Grafling (Oberschneiding)
Ortsteil von Oberschneiding
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Grafling ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Oberschneiding und eine Gemarkung im niederbayerischen Landkreis Straubing-Bogen.
Grafling Gemeinde Oberschneiding | |
|---|---|
| Koordinaten: | 48° 47′ N, 12° 43′ O |
| Höhe: | 332 m ü. NHN |
| Einwohner: | 14 (25. Mai 1987)[1] |
| Eingemeindung: | 1. Mai 1978 |
| Postleitzahl: | 94363 |
| Vorwahl: | 09426 |
Katholische Filialkirche St. Peter und Paul | |
Bis 1978 bestand die Gemeinde Grafling.
Geographie
Geschichte
Bereits 1474 bildete Grafling eine Obmannschaft mit den Orten Büchling, Grafling, Münchsdorf, Thall, Haunkhof und Peinkofen. Im Konskriptionsjahr 1752 bestand der Ort Grafling aus drei Anwesen im Amt Straßkirchen des Landgerichtes Deggendorf. Größter Grundherr war das Kloster Windberg.
1808/1811 wurde der Steuerdistrikt Grafling gebildet, von 1814 bis 1818 gehörte Grafling zum Steuerdistrikt Paitzkofen und unterstand dem nur in diesem Zeitraum existierenden Herrschaftsgericht Irlbach. Die 1821 entstandene Gemeinde Grafling kam 1838 zum Landgericht Straubing, gehörte aber gerichtlich noch zum Landgericht Deggendorf.
Die Gemeinde Grafling gehörte bis 30. Juni 1972 dem Landkreis Straubing und ab 1. Juli 1972 bis zu ihrer Auflösung am 30. April 1978 dem Landkreis Straubing-Bogen an. Durch die Gebietsreform in Bayern wurde die Gemeinde aufgelöst und in die Gemeinden Oberschneiding und Straßkirchen eingegliedert. Zu Oberschneiding kamen die Orte Grafling, Münchsdorf und Peinkofen, die Orte Gänsdorf, Seehof und Thal kamen zur Gemeinde Straßkirchen. Die ehemalige Gemeinde hatte eine Fläche von rund 785 Hektar.[4]
Einwohnerentwicklung
Ort Grafling:
- 1987: 14 Einwohner, vier Wohngebäude mit fünf Wohnungen.[1]
- 1970: 16 Einwohner.[5]
- 1961: 25 Einwohner, vier Wohngebäude.[4]
- 1950: 42 Einwohner, vier Wohngebäude.[6]
- 1925: 27 Einwohner, vier Wohngebäude.[7]
- 1900: 38 Einwohner, sechs Wohngebäude.[8]
- 1885: 45 Einwohner, vier Wohngebäude.[9]
- 1871: 48 Einwohner.[10]
Gemeinde Grafling:
Baudenkmäler
In der Liste der Baudenkmäler in Oberschneiding ist für Grafling die katholische Filialkirche St. Peter und Paul als Baudenkmal aufgeführt. Der einheitliche Neubau stammt aus dem Jahr 1712.
Vereine
- Freiwillige Feuerwehr Grafling
Literatur
- Wolfgang Freundorfer: Straubing: Landgericht, Rentkastenamt und Stadt. Historischer Atlas von Bayern, I/XXXII, München 1974, ISBN 3 7696 9879 7 (Digitalisat)
Weblinks
- Grafling in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek
- Gemeinde Grafling im Historischen Atlas von Bayern
