Graubrust-Mistelfresser
Art der Gattung Dicaeum
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Der Graubrust-Mistelfresser (Pachyglossa propria), Syn. Dicaeum proprium, ist eine Vogelart aus der Familie der Mistelfresser (Dicaeidae). Er ist auf der Philippinen-Insel Mindanao endemisch.[1]
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Graubrust-Mistelfresser | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Pachyglossa propria | ||||||||||||
| Ripley & Rabor, 1966 |
Merkmale
Der Graubrust-Mistelfresser erreicht eine Größe von 9 Zentimetern und ein Gewicht von 10,2 Gramm. Beim Männchen sind der Oberkopf und die Oberseite blau-schwarz mit einem grünlichen Glanz. Die Handschwingen sind dunkelbraun. Das Kinn und der Kinnstreif sind grau-weiß. Der Wangenstreif ist blau-schwarz. Die übrige Unterseite ist hell sepiabraun. Die Flanken sind dunkler und grauer, die Unterschwanzdecken sind heller und grauer. Die Brustbüschel sind weiß. Die Iris ist braun oder rötlich-braun. Der Schnabel ist schwarz oder dunkel hornfarben. Die Beine sind schwarz oder dunkelbraun. Beim Weibchen sind der Oberkopf und die Oberseite dunkel schwarz-braun mit einem leichten Glanz. Die Kehle ist weiß mit einer leichten bräunlichen Verwaschung. Die Unterseite ist dunkler. Die Brust ist leicht rötlich. Bauch und Flanken sind heller. Die Jungvögel sind bisher unbeschrieben.[1]
Verbreitung und Lebensraum
Vorkommen des Graubrust-Mistelfressers sind vom Berg Apo, vom Matutum, vom Berg Piapayungan, vom Berg Sugarloaf in der Provinz Lanao del Norte sowie vom Sebu-See bekannt. Er bewohnt primäre und sekundäre Wälder sowie Waldränder oberhalb 900 Metern, insbesondere in der Nähe von Obstbäumen und blühenden Bäumen.[1]
Geografische Variation
Lebensweise
Über seine Lebensweise ist nur wenig bekannt. Die Nahrung beinhaltet Früchte, Nektar und Pollen von Riemenblumengewächsen (Loranthaceae).
Taxonomie und Systematik
In den meisten älteren Werken wird die Art, als Dicaeum proprium, in eine weit gefasste Gattung Dicaeum mit einbezogen. Untersuchungen anhand der mitochondrialen DNA, zuerst durch Jacob Saucier und Kollegen[6], später auch durch Jon Fjeldså und Kollegen[7], haben aber ergeben, dass sie, mit einigen anderen vorher in die Gattung Dicaeum und zeitweise auch in Prionochilus eingeordneten Arten eine eigene Klade bildet. Für diese wurde der alte, vorher lange synonymisierte Gattungsname Pachyglossa, als dritte Gattung der Familie der Mistelfresser, wieder eingesetzt. Die Gattung Pachyglossa umfasst demnach, neben dieser Art, sechs weitere Arten.
Die Art wird deshalb jetzt als Pachyglossa propria in die wieder errichtete Gattung Pachyglossa gestellt.[4][1][2]
Bestand und Gefährdung
Der Graubrust-Mistelfresser wird als nicht häufig oder selten beschrieben, jedoch scheint er in einigen Gebieten auf Mindanao noch relativ häufig zu sein. BirdLife International stufte ihn im Jahre 2012 und 2016 als potentiell gefährdet (near threatened) ein, mittlerweile wird er als nicht gefährdet (Least Concern) geführt.[8]
Literatur
- Josep del Hoyo, Andrew Elliott, David A. Christie (Hrsg.): Handbook of the Birds of the World. Band 13: Penduline-tits to Shrikes. Lynx Edicions, Barcelona 2008, ISBN 978-84-96553-45-3.
Weblinks
- Graubrust-Blattvogel (Pachyglossa propria) auf eBird.org
- xeno-canto: Tonaufnahmen – Graubrust-Blattvogel (Dicaeum proprium)
- Whiskered Flowerpecker (Dicaeum proprium) in der Encyclopedia of Life. (englisch).
- BirdLife International: Species Factsheet – Whiskered-flowerpecker (Pachyglossa propria)
- Macaulay Library
- Pachyglossa propria im Integrated Taxonomic Information System (ITIS). Abgerufen am 23. Mai 2026.
- Graubrust-Mistelfresser auf oiseaux.net (französisch)