Graudrongo

Art der Gattung Dicrurus From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Graudrongo (Dicrurus leucophaeus) ist eine Vogelart aus der Familie der Drongos (Dicruridae). Er brütet in den Bergen vom östlichen Afghanistan bis nach Südchina und Indonesien. Manche ziehen vom Himalaya über Winter nach Südindien und Sri Lanka.

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Graudrongo

Graudrongo (Dicrurus leucophaeus)

Systematik
Unterklasse: Neukiefervögel (Neognathae)
Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
Unterordnung: Singvögel (Passeri)
Familie: Dicruridae
Gattung: Drongos (Dicrurus)
Art: Graudrongo
Wissenschaftlicher Name
Dicrurus leucophaeus
Vieillot, 1817
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Merkmale

Der Graudrongo erreicht eine Körperlänge von 29 cm. Er ist vollständig aschgrau. Flügel und Schwanz sind dunkler gefärbt, die Basis des Schnabels und die Zügel sind schwarz, die Ohrdecken rauchfarben. Bei manchen Exemplaren sind die Zügel blasser und sie haben weiße Markierungen im Gesicht. Die Unterseite ist blass aschgrau und wird zum Bauch hin noch etwas heller. Der Schwanz ist lang und tief gegabelt.[1]

Der kräftige Schnabel ist schwarz, die Augen rötlichbraun bis schwarz und die Füße grau.[1]

Die Gefiederfärbung der Unterart mouhoti ist dunkel stahlgrau mit hellerer Unterseite. Die Unterart nigrescens ist schwärzer. Adulte Vögel von leucogenis sind hellgrau mit schwarzer Stirn und weißlichem Gesicht, salangensis sind dunkler als leucogenis mit grauen Ohrdecken.[2]

Beide Himalaya-Unterarten (longicaudatus und hopwoodi) haben ein schwärzliches Gefieder.

Lebensraum und Lebensweise

Graudrongos kommen an Waldrändern und in offenen Wäldern, aber auch in Parks vor.[1] Man findet sie in Höhen bis 2.750 m. Sie sitzen im Wald einige Meter über dem Boden oder offen auf Telefonkabeln in freiem Gelände und jagen Insekten.[3] Graudrongos sind furchtlose und aggressive Vögel die auch größere Vögel attackieren, wenn die sich ihren Nestern nähern. Andere kleine Vögel bauen zu ihrem Schutz oft ihre Nester in der Nähe von Drongos.[4]

Gefährdung

Der Bestand wird von der IUCN als nicht gefährdet (Least Concern) eingestuft. Das Verbreitungsgebiet ist extrem groß. Die Populationsentwicklung ist nicht bekannt aber es ist nicht anzunehmen, dass die Population in einem Maß abnimmt, das die Art als gefährdet erscheinen lässt.[5]

Unterarten

Laut Zoonomen sind fünfzehn Unterarten anerkannt.[6] Es handelt sich hierbei um:

Allerdings wird in The Clements Checklist of Birds of the World die Unterart D. l. celaenus nicht anerkannt.

Literatur

  • Salim Ali, Dillon Ripley: Handbook of the Birds of India and Pakistan. Delhi 1987, Band V, S. 119f.

Einzelnachweise

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