Grete Schmedes

deutsche Graphikerin und Illustratorin From Wikipedia, the free encyclopedia

Grete Schmedes (auch Margarete Schmedes, * 1. Oktober 1889 in Breslau; † 1. Juli 1985 in Berlin) war eine deutsche Graphikerin und Illustratorin.

Leben

Schmedes studierte an der Königlichen Kunst- und Kunstgewerbeschule in Breslau bei Max Wislicenus und Karl Hanusch sowie in Berlin bei Emil Orlik. Als freischaffende Künstlerin und Grafikerin war sie ab 1922 in Breslau tätig, wo sie unter anderem Kalendervignetten aus Holzschnitt schuf.[1] Ab 1934 arbeitete sie in Berlin. Sie hatte für Sophie Reinheimer einige Bücher illustriert.

Grete Schmedes war Mitglied des Deutschen Künstlerbunds[2] und in der Zeit des Nationalsozialismus der Reichskammer der bildenden Künste. Für diese Zeit ist ihre Teilnahme an 18 Gruppenausstellungen sicher belegt[3], darunter 1937, 1939, 1940 und 1941 die Große Deutsche Kunstausstellung in München mit Landschafts-Holzschnitten. Dabei erwarb die „Kanzlei des Führers der NSDAP“ 1939 alle drei von ihr ausgestellten Arbeiten.[4][5][6]

Literatur

  • Wagner, Margarete: Grete Schmedes, In: Grete Schmedes, Graphik – Hans Zimbal, Gemälde. Ausstellungsfaltblatt, Berlin 1973
  • Schlesisches Museum zu Görlitz: Messer, Stichel, Zeichenfeder. Ausstellungskatalog, Görlitz 2000

Einzelnachweise

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