Groß Biewende
eigenständiger Ortsteil von Remlingen, Niedersachsen
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Groß Biewende ist ein Ortsteil der Gemeinde Remlingen-Semmenstedt im Landkreis Wolfenbüttel in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1974 eine eigenständige Gemeinde.
Groß Biewende Gemeinde Remlingen-Semmenstedt | ||
|---|---|---|
| Koordinaten: | 52° 6′ N, 10° 38′ O | |
| Fläche: | 7,32 km²[1] | |
| Einwohner: | 279 (3. Dez. 2025)[2] | |
| Bevölkerungsdichte: | 38 Einwohner/km² | |
| Eingemeindung: | 1. März 1974 | |
| Eingemeindet nach: | Remlingen | |
| Postleitzahl: | 38319 | |
| Vorwahl: | 05336 | |
Lage von Groß Biewende in Niedersachsen | ||
Geographie
Das Dorf Groß Biewende liegt etwa drei Kilometer südwestlich von Remlingen und zwei Kilometer westlich von Klein Biewende. Am nördlichen Dorfrand führt der Große Graben entlang.
Geschichte
Groß Biewende wurde erstmals 1118 urkundlich erwähnt.[3] Der Ort gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Amt Wolfenbüttel im Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel.[4] Von 1807 bis 1813 gehörte der Ort zum Kanton Remlingen im Departement der Oker des napoleonischen Satellitenstaats Königreich Westphalen. Seit 1814 gehörte Groß Biewende zum Amt Wolfenbüttel des Herzogtums Braunschweig und seit 1833 zum braunschweigischen Kreis Wolfenbüttel.[5] Am 1. März 1974 wurde Groß Biewende im Rahmen der niedersächsischen Gebietsreform Teil der Gemeinde Remlingen. Remlingen wiederum fusionierte am 1. November 2016 mit Semmenstedt zur neuen Gemeinde Remlingen-Semmenstedt.[6]
Einwohnerentwicklung
Baudenkmale
Die St. Katharinakirche, das Pfarrhaus, die alte Schule, das alte Spritzenhaus sowie vier weitere Wohn- und Wirtschaftsgebäude stehen in Groß Biewende unter Denkmalschutz. Die westlich des Dorfs gelegene Wüstung Kraut-Neindorf ist ein Bodendenkmal. Zwei Linden neben der Kirche sind Naturdenkmale.
Infrastruktur
Groß Biewende hat eine Ortsfeuerwehr mit einem Gerätehaus an der Hauptstraße.[13]
Vereine
Der SV Groß Biewende ist der ortsansässige Fußballverein. Der Schützenverein Groß Biewende von 1936 widmet sich dem Schießsport und dem lokalen Brauchtum.[13]

